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SPD Karlsruhe

Ludwig-Marum-Preis 2007

Seit 1988 verleiht die SPD Karlsruhe den Ludwig Marum Preis an Menschen, die sich im Sinne des badischen Landtags- und Reichstagsabgeordneten Ludwig Marum für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft einsetzen. Gewürdigt wird couragierter Einsatz gegen das Aufflammen fremdenfeindlicher und rechtsextremistischer Tendenzen oder die Anstrengungen, die deutsche Vergangenheit des Dritten Reiches durch genaues Hinschauen und immer neues Nachdenken nicht zur Ruhe kommen zu lassen.

Rainer Gutjahr, Preisträger 2007, passt genau in dieses Bild der Preisträger. Verantwortung vor der Geschichte ist sein Schwerpunkt als Lehrer am Humboldtgymnasium Karlsruhe. Mit seinen Schülern besucht er nicht nur das KZ Struthof. Er lädt Zeitzeugen ein, ermuntert Schülerinnen und Schüler sich mit der Vergangenheit, mit den Archiven, mit den Menschen auseinander zu setzen, sich ein Bild von ihnen zu machen. Das ist ihm in hervorragender Weise gelungen, wie die Festveranstaltung am 5. November in der Aula des Humboldtgymnasium gezeigt hat.

Die Schülerinnen und Schüler der Big Band des Gymnasiums haben dazu ebenso beitragen wie die beiden ehemaligen Schüler, Lennart und Julian Merkert. Die „Beispiele aus der Erinnerungsarbeit“ sind wohl allen Besuchern tief „unter die Haut“ gegangen.

Laudator Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte würdigte die herausragende Arbeit des Preisträgers und unterstrich das offenen Bekenntnis von Rainer Gutjahr zu den eigenen Grundsätzen und Zielen. Damit erfülle der Preisträger 2007 das Vermächtnis von Ludwir Marum, der für Demokratie, Recht und Toleranz eintrat und als Gegner des Nationalsozialismus eines seiner ersten Opfer wurde.

Von der Familie Marum waren erfreulicherweise die drei Enkelinnen von Ludwig Marum und die Urenkelin nach Karlsruhe zur Preisverleihung gekommen.

Kreisvorsitzender Johannes Jung, MdB, bezeichnete die Ludwig Marum Preisverleihung 2007 zu Recht als besonders eindringlich. Jung betonte, dass mit dieser Art einer Ehrung – ebenso wie der vorangegangenen feierlichen Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof am Ehrengrab von Ludwig Marum – der Appell und Aufschrei von Johanna Marum in Erfüllung ginge: Die Frau von Ludwig Marum hatte damals bei seiner Beisetzung nach seiner Ermordung gerufen: „.......ihr dürft ihn nie vergessen!“

Monika Löschner

 
 

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