Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher,
herzlich willkommen auf den Seiten der Karlsruher Sozialdemokratie, die sich traditionsbewusst seit 1876 für soziale Demokratie und Fortschritt stark macht!
Wir sind die Partei von Frauen und Männern, die mit ihrem Engagement Wertvolles und Bleibendes für unsere Stadt geleistet haben. Für Demokratie und Parlamentarismus, gegen Diktatur und Unterdrückung. Der unvergessene Ludwig Marum steht dafür.
Wir sind die Partei aller BürgerInnen, die Politik aktiv mitgestalten wollen. Wir stehen für eine Politik, die zuhört und zusammenführt. Wir stehen für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, eine nachhaltige und erfolgreiche Wirtschaft, gute Arbeitsbedinungen und eine moderne Infrastruktur.
Wir haben in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt, dass wir als SPD zukunftsweisende Antworten für die Entwicklung unserer wachsenden Großstadt Karlsruhe gemeinsam mit Ihnen erarbeiten und umsetzen können.
Sie sind herzlich eingeladen, auf unseren Online-Seiten den SPD-Kreisverband, seine Aktivitäten, Standpunkte und Ansprechpartner kennenzulernen. Informieren Sie sich über unsere Arbeit, Veranstaltungen und Termine und zögern Sie nicht, bei Fragen bzw. Interesse direkt mit uns in Kontakt zu treten.
Herzliche Grüße
Parsa Marvi
SPD-Kreisvorsitzender
Die SPD Neureut hatte Bürgerinnen und Bürger eingeladen zu Austausch und Diskussion mit Adrian Keller, dem Kandidaten für die Landtagswahl im Wahlkreis Karlsruhe-West.
An dem Abend wurde über verschiedene Forderungen der SPD im Wahlkampf diskutiert. Kostenlose Kita-Plätze erscheinen bei der gegenwärtigen Finanzlage zwar unrealistisch, Karlsruhe hat gerade die Kitagebühren erhöht. Adrian Keller verweist aber auf Rheinland-Pfalz, wo Familien kostenlose Kitaplätze in Anspruch nehmen und allen Kindern bereits in der frühen Kindheit Förderung und damit mehr Chancengleichheit ermöglicht wird. In Baden-Württemberg muss der Kitabesuch vor allem auch für Familien mit mehreren Kindern finanziell noch tragbar bleiben. Auch für bezahlbares Wohnen durch faire Mieten, für den Kampf um die Arbeitsplätze, für möglichst wenig Unterrichtsausfall, für einen geringeren Eigenanteil an Pflegekosten in Baden-Württemberg und eine ausreichende Finanzierung von Karlsruhe durch das Land will sich Adrian Keller einsetzen.
Thema war auch, dass die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion oft nicht angemessen wahrgenommen werde. Als Beispiel führte Adrian Keller die kürzlich einstimmige Verabschiedung des Gesetzes an, wonach nun ein VGH-Urteil vom Oktober 2025 umgesetzt wird. Dadurch sollen Unternehmer, die einen Antrag auf Soforthilfe des Landes bis 7. April 2020 gestellt hatten, die Soforthilfe aber laut VGH zu Unrecht zurückzahlen mussten, diese nun wieder erstattet bekommen. Das Gesetz war auch auf Drängen der SPD-Fraktion kurzfristig im Interesse der Unternehmer eingebracht worden.
Adrian Keller befürwortet das SPD-Konzept zu einer stufenweisen Zulassung von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Netzwerken. Er ist zum ersten Mal auf Tiktok im Rahmen des Wahlkampfes unterwegs und nehme dort vor allem die massive Verbreitung von Hass wahr. Davor müssen Kinder und Jugendliche möglichst geschützt werden.
Für Wahlkämpfe stellt sich Adrian Keller ein eher strategisches Vorgehen vor, das gegenüber der wichtigen inhaltlichen Arbeit in Regierung oder Opposition selbständig entwickelt wird.
Grundsätzlich ist Adrian Keller das Gespräch mit Menschen auch außerhalb von Wahlkämpfen sehr wichtig, um Themen, Fragen und Probleme austauschen zu können. Mit seinen vielen öffentlichen Auftritten auch auf dem Neureuter Wochenmarkt oder bei Haustürbesuchen diskutiert er bereits aktuell mit zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Unser Appell an alle Neureuter Bürgerinnen und Bürger:
Bitte nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und stützen Sie unsere Demokratie!
Die SPD Neureut freut sich über Ihre Stimme für Landtagskandidat Adrian Keller, vielen Dank.
Am 20. Januar 2026 luden die SPD Frauen Karlsruhe zu einer besonderen Lesung ins Tollhaus Karlsruhe ein: Die Autorin Alexandra Zykunov stellte ihr Buch „Was wollt ihr denn noch alles?“ vor – und das vor vollem Haus. Mit pointierten Analysen, klaren Zahlen und einer guten Portion Humor zeigt Zykunov darin, warum Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht ist und wie tief strukturelle Benachteiligungen von Frauen in unserem Alltag verankert sind.
Ob in der Medizin und Forschung, im Stadtbild, in politischen Gremien oder in Führungspositionen: Frauen werden vielerorts noch immer nicht selbstverständlich mitgedacht und gerecht repräsentiert. Genau hier setzt das Buch an – und genau hier knüpft auch unsere politische Arbeit an. Als SPD-Frauen setzen wir uns für echte Chancengleichheit, faire Repräsentation und gerechte Strukturen ein. Deshalb war es uns ein großes Anliegen, Alexandra Zykunov nach Karlsruhe zu holen und Raum für Austausch und Diskussion zu schaffen.
Nach drei eindrucksvollen Passagen aus dem Buch entwickelte sich eine intensive Fragerunde mit dem Publikum. Moderiert wurde der Abend von Meri Uhlig, Landtagskandidatin der SPD Karlsruhe und Integrationsbeauftrage der Stadt , die die Autorin auch begrüßte. Die Buchhandlung Buchhandlung Rabe war mit einem Büchertisch vertreten und ermöglichte im Anschluss eine Signierstunde.
Besonders erfreulich: Der Männeranteil im Publikum war deutlich höher als bei vielen anderen Lesungen der Autorin – ein starkes Signal. Denn Gleichberechtigung ist kein „Frauenthema“, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Abend hat gezeigt, wie groß das Interesse an feministischen Perspektiven und an konkreten politischen Veränderungen ist. Für uns war es eine rundum gelungene Veranstaltung – inspirierend, bestärkend und ein weiterer Impuls für unsere Arbeit in Karlsruhe.
Am 24. Januar 2026 fand im Tollhaus Karlsruhe der diesjährige Neujahrsempfang der Karlsruher Frauenorganisationen „Weitblick mit Weibblick“ statt – ein wichtiger Treffpunkt für Austausch, Vernetzung und frauenpolitische Impulse in unserer Stadt. Auch die SPD Frauen Karlsruhe waren zahlreich vertreten. Unsere Co-Vorsitzenden Zahide Yesil und Franka Keßler sowie viele engagierte Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um mit Besucherinnen und Besuchern sowie mit anderen Organisationen ins Gespräch zu kommen. Mit einem eigenen Stand im Foyer konnten wir unsere Themen sichtbar machen und neue Kontakte knüpfen.
Das diesjährige Schwerpunktthema lautete „Frauen und Finanzen“ – insbesondere finanzielle Bildung und Altersvorsorge für Frauen. Unter dem Motto, Altersvorsorge müsse zur „Altersvorfreude“ werden, wurde deutlich: Altersarmut von Frauen ist kein individuelles Versäumnis, sondern strukturelle Ungleichheit. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen den Großteil der Care-Arbeit und verdienen im Schnitt weniger – das wirkt sich massiv auf ihre Rentenansprüche aus. Als SPD-Frauen setzen wir uns daher unter anderem für gleiche Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Aufwertung sozialer Berufe sowie eine starke gesetzliche Rente ein, die vor Armut schützt.
Das Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup unterstrich die Bedeutung dieses jährlichen Treffens für Karlsruhe. Der Empfang war geprägt von einem inspirierenden Programm, lebendigen Diskussionen und großer Solidarität unter den beteiligten Akteurinnen. Für uns ist klar: Nur gemeinsam können wir die Belange von Frauen und Mädchen sichtbar machen und konkrete Verbesserungen erreichen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im starken Netzwerk der Karlsruher Frauenorganisationen.
Am 27. November 2025 beteiligten sich die SPD Frauen Karlsruhe im Rahmen der internationalen Orange Days mit einer Aktion in der Karlsruher Fußgängerzone. Der Orange Day macht weltweit auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und strukturelle Ungleichheit. Mit einem leuchtend orange gestalteten Stand waren wir präsent, um über die Hintergründe des Aktionstages zu informieren und auf bestehende Missstände aufmerksam zu machen.
Im Mittelpunkt standen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, die Verteilung von Informationsmaterial sowie der Aufruf, Petitionen und politische Forderungen zur Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zu unterstützen. Mit Zitaten und klaren Botschaften machten wir deutlich, dass Gewalt gegen Frauen kein Randthema ist, sondern auch in Karlsruhe Realität bleibt. Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens physische oder sexualisierte Gewalt – eine Zahl, die zum Handeln verpflichtet.
Für uns ist klar: Prävention, Schutzangebote und konsequente Strafverfolgung müssen weiter gestärkt werden. Die Umsetzung der Istanbul-Konvention ist dabei ein zentraler Maßstab für wirksame Maßnahmen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Wir begrüßen, dass in Karlsruhe die Anstrengungen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Gleichzeitig bleibt es unsere Aufgabe als Sozialdemokratinnen, politisch Druck zu machen und Solidarität zu zeigen. Orange steht für Hoffnung – und für unseren klaren Anspruch auf ein gewaltfreies Leben für alle Frauen und Mädchen.