Die Nahversorgung vor Ort ist SPD OR-Fraktion ein wichtiges Anliegen.
Gerade für unsere Bürgerinnen und Bürger ist es von großer Bedeutung,
Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs möglichst direkt im Ort einkaufen zu
können.
In der Vergangenheit haben wir uns deshalb immer wieder dafür eingesetzt, die noch
vorhandenen Angebote der Nahversorgung zu unterstützen und das Thema politisch
aufzugreifen. Leider konnte die Schließung des bisherigen Marktes dennoch nicht
verhindert werden.
Umso erfreulicher finden wir es, dass nun aus der Mitte unserer Bürgerschaft eine
neue Idee entstanden ist: Mit „Tante Enso“ gibt es ein modernes Marktkonzept, das
einen neuen Weg der Nahversorgung beschreitet und dabei den
genossenschaftlichen Gedanken einbezieht.
Die konkrete Ansiedlung eines Marktes liegt in privater Hand und kann daher nicht
durch die Politik entschieden werden. Wir finden den Ansatz von „Tante Enso“ jedoch
sehr interessant und möchten deshalb auf die Möglichkeit aufmerksam machen, sich
über das Konzept zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.
�� Informationsveranstaltung am 23.09.2026
�� Herrmann-Ringwald-Halle
Bei der Veranstaltung wird das Marktkonzept von „Tante Enso“ vorgestellt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Konzept informieren und
haben die Möglichkeit, genossenschaftliche Anteile zu erwerben und damit selbst Teil
dieses neuen Nahversorgungsmodells zu werden.
Wir freuen uns, wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen,
sich zu informieren und sich einzubringen. Denn eine gute Nahversorgung lebt
vor allem von der Beteiligung der Menschen vor Ort.
Die Autobahn GmbH plant derzeit den Ersatzneubau von zwei Brücken (Baujahr 1938) im
Autobahndreieck Karlsruhe. Diese Maßnahme soll nach unseren Informationen 2029 umgesetzt
werden. Derzeit läuft die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.
Inwieweit auch Lärmschutzmaßnahmen zur Vermeidung weiterer Lärmbelastung der Wolfartsweier
Bürger vorgesehen ist, können wir nicht beurteilen.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf die vorgeschlagenen Maßnahmen des Lärmaktionsplanes
von 2014 verweisen “ Maßnahmen-Nummer 7.5-Anbringung von Lärmschutzelementen auf den
Überleitungen von A 5 zu A 8“
Die beiden Brücken sind Bestandteil der Rampe Frankfurt-Stuttgart von der A5 auf die A8.
Wir beatragen, dass endlich die Umsetzung von Maßnahmen zum Schallschutz jetzt im
Rahmen der Baumaßnahme der Autobahn GmbH erfolgt.
Zudem sollte die Maßnahme frühzeitig vor Abschluss der Planungen in einer öffentlichen
Ortschaftsrats Sitzung der Bevölkerung vorgestellt werden.
Wie der BNN vom 31.08.2026 „ Der Tourismus boomt, das Dorfgasthaus stirbt“ zu entnehmen
war, gelten Gemeinden in denen bei 1000 Einwohner kein gastronomisches Angebot besteht
als „gastronomisch unterversorgt“. Wolfartsweier hat über 3.000 Einwohner und kein
adäquates Angebot an Gaststätten im Kernbereich des Dorfes. Lediglich die Bäckerei
Nussbaumer bietet dankeswerterweise ein Angebot. Das Schützenhaus sowie die Gaststätte
des ASV liegen weit außerhalb des Dorfkerns.
Generell gehen die Angebote an Gaststätten im Land zurück, was alarmierend erscheint.
Gerade im Hinblick auf die Folgen für die Dorfgemeinschaft erscheint dies alarmierend.
Folgen für die Dorfgemeinschaften sorgt.
Gaststätten sind
Die Ortschaftsräte der SPD Neureut Irene Moser, Barbara Rohrhuber und Harald Denecken besuchten mit guter Laune die Eröffnung der Neureuter Kerwe 2026. Der Dank der SPD-Ortschaftsfraktion gilt auch in diesem Jahr dem Förderverein Neureuter Kerwe, dem FC Germania Neureut, der TG Neureut und dem FV Fortuna Kirchfeld für enormen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz über ein langes Wochenende, damit viele Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm erleben können. Wie jedes Jahr gelingt die Kerwe dank aller Helferinnen und Helfern, den Akteuren des Bühnenprogramms, den Sponsoren und Lieferanten sowie der Ortsverwaltung zum Wohle unserer Gemeinde Neureut, so dass alle Gäste grandiose vier Tage Kerwe erleben durften.
Vielen Dank allen Beteiligten!

Nach dem traditionellen „Saueressen“ sorgten die SPD-Ortschaftsrätinnen Irene Moser, Barbara Rohrhuber und unser Mitglied Cilek Adler für Kaffee und Kuchen.
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Doris Baitinger, die am 24.Juli 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.
Mit Doris Baitinger verlieren wir eine große Sozialdemokratin, eine überragende Kommunalpolitikerin und eine Persönlichkeit, die ihr Leben in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat. Schon währen ihres Lehramtsstudiums engagierte sie sich mit großer Leidenschaft politisch und trug als Sozialreferentin der Studierendenvertretung zum Aufbau der unabhängigen Studierendenschaft(UStA) bei.
Vom 1989 bis 1999 sowie erneut von 2004 bis 2014 gehörte sie dem Karlsruher Gemeinderat an. Als Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion von 2004 bis 2014 gestaltete sie die Kommunalpolitik unserer Stadt mit Weitsicht, Klarheit und großem Verantwortungsbewusstsein mit. Bekannt war sie auch für ihre brillanten Reden und Begabung zur schnellen Analyse komplexer Sachverhalte.
Chancengleichheit, Bildung und das Wohl von Kindern waren ihr Herzensanliegen. Als Lehrerin für Mathematik, Physik und Chemie wie auch als Kommunalpolitikerin setzte sie sich unermüdlich dafür ein, dass die Herkunft nicht über die Zukunft entscheidet.
Sie war klar in ihren Überzeugungen, verlässlich im Miteinander und jederzeit bereit Verantwortung zu übernehmen. Ihr Wirken wird weit über ihre aktive politische Zeit hinaus nachhallen.
Wir danken Doris Baitinger von Herzen für ihren langjährigen Einsatz für unsere Stadt und unsere Partei. Ihre klugen Analysen und ihre Tatkraft werden uns fehlen.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Angehörigen und allen, die ihr nahestanden.