Verleihung des Ludwig-Marum-Preises 2025

(c) Harald Denecken

Der Ludwig-Marum-Preis 2025 wurde am die Schülerakademie Karlsruhe und ihre Schülerinnen und Schüler für ihre Arbeit im Rahmen des gemeinsamen Projekts mit dem Generallandesarchiv Karlsruhe "Denunziation – Repression – Verfolgung. Politischer Dissens und Alltagskriminalität vor den NS-Sondergerichten 1933-1945" ausgezeichnet. Förderer und Kooperationspartner des Projekts ist die Bundesstiftung Erinnerung – Verantwortung – Zukunft (EVZ). 

Zur offiziellen Zeremonie in der Karlsburg in Karlsruhe-Durlsch waren Peter Gilbert und Tobias Markowitsch sowie zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt gekommen, um den Preis entgegenzunehmen. 

In dem Projekt analysierten die Schülerinnen und Schüler NS-Sondergerichtsakten und erkannten so den den Unrechtscharakter der NS-Diktatur. Sie erfuhren, wie ein kritisches Wort über ein Regierungsmitglied, ein Lebenswandel, der nicht den Erwartungen gesellschaftlicher NS-Machthaber entsprach, ein politischer Witz, unbedacht in Gegenwart Fremder erzählt, aber auch Denunziationen - die Fake-News der damaligen Zeit - zu einem Strafverfahren vor einem NS-Sondergericht führten. Demgegenüber stellten sie die Werte Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unseres Grundgesetzes.

 

Sozial gerecht durch die Haushaltskrise der Stadt Karlsruhe

Die Jahres-Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Karlsruhe am 16.7.2025 befasste sich auch mit der Haushaltskrise der Stadt,

Karlsruhe steht vor der größten Haushaltsherausforderung seit Jahrzehnten. Die Stadt muss in den Jahren 2026 und 2027 jeweils rund 80 Millionen Euro einsparen – zusätzlich zu den bereits beschlossenen 50 Millionen Euro für das Jahr 2025 und den seit 2021 stattgefundenen drei Haushaltskonsolidierungsrunden. Das ist keine „übliche Haushaltsrunde“, sondern ein Einschnitt, der den Handlungsspielraum der Stadt in allen Bereichen massiv einschränkt. 
Allerdings steht Karlsruhe mit den Problemen nicht alleine. Auch der Städtetag hat längst Alarm geschlagen.

 

SPD verleiht Willy Brandt Medaille an Martin Lenz

Im Rahmen der Jahres Kreis-Delegierten-Konferenz der Karlsruher SPD  hat der langjährige Sozialbürgermeister Martin Lenz für seine herausragenden Leistungen im Dienste der Sozialdemokratie die höchste Auszeichnung erhalten, die die SPD zu verleihen hat: die Willy-Brandt-Medaille!

 

Verleihung des Ludwig-Marum-Preis 2024

(c) Meri Uhlig

Seit 1988 vergibt der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Stadt den Ludwig-Marum-Preis in Erinnerung an den Karlsruher Rechtsanwalt und SPD-Politiker Ludwig Marum, der maßgeblich am Aufbau des deutschen Rechtsstaats nach der Kaiserzeit beteiligt war und vor 90 Jahren im KZ auf Schloss Kislau bei Bruchsal ermordet wurde. Der Preis wird an Personen oder Einrichtungen verliehen, die sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander in Deutschland einsetzen.

In diesem Jahr ging der Ludwig-Marum-Preis an die Badische Landesbühne in Bruchsal für die Aufführung des Dokumentartheaterstücks „Der Mann des Rechts: Ludwig Marum“. Zur offiziellen Zeremonie am Dienstagabend im Generallandesarchiv in Karlsruhe waren der Autor des Stücks, der Literatur- und Theaterwissenschaftler Hajo Kurzenberger und der Intendant der Badischen Landesbühne, Wolf E. Rahlfs, gekommen, um den Preis entgegenzunehmen.

 

Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe gegründet

Über 40 Karlsruher Initiativen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Parteien, Verbände, Vereine und Institutionen haben sich zum Bündnis für Demokratie und Menschenrechte zusammengeschlossen. Dieser breite zivilgesellschaftliche und überparteiliche Zusammenschluss betont das gemeinsame Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. In der jetzt veröffentlichten gemeinsamen Erklärung positionieren sich die Bündnispartner für ihre namensgebenden Werte. Das Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Demokratie-, Rechtsstaats- und Sozialstaatsprinzip eint die vielfältigen Akteure aus der Karlsruher Stadtgesellschaft.