Ortsverein
Willy Brandt hat 1992 gesagt: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Wir haben uns viele Jahrzehnte für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Stadtteils eingesetzt und nicht wenige Erfolge erzielt. Aber Vieles bleibt noch zu tun. Um unsere Kräfte zu bündeln und angesichts der komplexen Probleme, die es heute zu lösen gilt, über Stadtteilgrenzen hinaus zu denken und zu handeln, werden wir in Zukunft im SPD-Ortsverein Karlsruhe Süd mit unseren Nachbarortsvereinen Beiertheim-Bulach und Rüppurr zusammenarbeiten. Die Gründungsversammlung fand am 21.03.2025 im Beiertheimer Stephanienbad statt. Unser Stadtteil ist im neuen Vorstand unter dem Vorsitz von Dr. Martin Steffens (ehemals OV Rüppurr) mit Christine Fischer (ehemals Vorsitzende Dammerstock-Weiherfeld) als stellv. Vorsitzende sowie Gregor Knust als Kassierer und Gisela Fischer zusammen mit Michael Auen als Beisitzer angemessen vertreten. Wir bedanken uns bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie den Vereinen, Gremien und Institutionen für das Vertrauen, das uns über viele Jahre entgegengebracht wurde, und freuen uns auf den weiteren Einsatz für unseren Stadtteil im Rahmen von SPD Karlsruhe Süd. Der Ortsverein Karlsruhe Süd wird in Kürze über www.spd-karlsruhe-süd.de erreichbar sein und über aktuelle Veranstaltungen und Projekte informieren.
Die SPD Rüppurr und Dammerstock-Weiherfeld berichten
Antwort auf das Schreiben der Ortsvereine Rüppurr und Dammerstock-
Weiherfeld an die AVG bzgl. Doppeltraktionen auf der Linie S1/S11 durch den
Technischen Geschäftsführer der AVG, Herrn Christian Höglmeier
Die AVG bestätigt, dass die Linien der S1/S11 sehr gut angenommen sind. Wo
möglich würden diese als Doppeltraktionen gefahren. Zwischen 17 und 18 Uhr würde
jede zweite Fahrt zwischen dem Hauptbahnhof und Ettlingen als Doppeltraktion
laufen. Eine Erhöhung wäre grundsätzlich möglich, wenn der aktuelle
Verkehrsvertrag mit dem Landkreis Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe modifiziert
würde. Dieser Vertrag gibt die Taktung der Züge und die Anzahl der Plätze pro Zug
vor und regelt die Finanzierung. Eine Erweiterung der Doppeltaktung bedeute
zusätzliche Wegekilometer, die durch den aktuellen Verkehrsvertrag nicht abgedeckt
seien. Man habe darüber mit den Aufgabenträgern bereits in der Vergangenheit
gesprochen und würde dies gern erneut ansprechen.
Die SPD Ortsvereine haben die SPD-Fraktion gebeten, sich bei der Stadt dafür
einzusetzen, dass ein entsprechender Auftrag erteilt wird.
Dr. Martin Steffens
Christine Fischer
SPD Ortsvereine Rüppurr und Dammerstock-Weiherfeld fordern:
Mehr Fahrzeuge auf unserer S-Bahn-Linie einsetzen
Liebe Leserinnen und Leser des Monatsspiegels,
einige von Ihnen hatten uns darauf angesprochen und wenn Sie regelmäßig mit der S1/S11 pendeln, kennen Sie das Phänomen: Morgens hat man in den Bahnen meist noch einigermaßen Platz, weil oft zwei Triebfahrzeuge aneinander gekoppelt werden (die Fachleute sprechen von „Doppeltraktion“). Am späten Nachmittag, vor allem zwischen 17 und 18 Uhr, wenn viele Berufstätige wieder aus der Stadt oder vom Hauptbahnhof in Richtung Ettlingen unterwegs sind, fahren die S-Bahnen aber meist nur mit einem Fahrzeug. Die Folge ist, dass es ziemlich eng wird. Wir verstehen das nicht, denn die Fahrzeuge, die morgens in die Stadt reinfahren, müssten ja auch nachmittags in die andere Richtung zur Verfügung stehen. Mehr Fahrer (die bekanntlich sehr knapp sind) braucht man dafür auch nicht, denn zwei aneinandergekoppelte Fahrzeuge können von ein und dem selben Fahrer gefahren werden.
Daher haben die SPD-Ortsvereine Rüppurr und Dammerstock-Weiherfeld gemeinsam an die AVG geschrieben, die unsere S-Bahn-Linie betreibt und appelliert, die Situation an den Nachmittagen zu verbessern. Über die Reaktion halten wir Sie gerne auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Martin Steffens
Vorsitzender SPD Rüppurr
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der SPD Dammerstock-Weiherfeld wurden langjährige Mitglieder geehrt. Unser Ortsvereinsmitglied, die ehemalige Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle, sprach die Laudatio für Dr. Detlev Fischer, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Weitere 40jährige Mitgliedschaften werden aus Termingründen bei den jeweiligen zu Ehrenden vor Ort vorgenommen. In einem Rückblick auf die Kommunal- und Europawahl war man sich einig, dass klarere Zielformulierungen, die den Menschen konkrete und attraktive Zukunftsperspektiven eröffnen müssen, sowie eine Schärfung des sozialen Profils der SPD nötig sind, um künftig erfolgreicher abzuschneiden. Das Ergebnis vor Ort lag über dem Stadtdurchschnitt, was durchaus auf die erfolgreiche Arbeit im Stadtteil und deren nachhaltige Kommunikation zurückgeführt wurde. So wurde die von unserem Ortsverein vorgeschlagene Variante eines Radschnellwegs zu weiten Teilen vom Regierungspräsidium Karlsruhe übernommen. Ebenso wurde das nachhaltige Erscheinen der Stadtteilzeitung „albdruck“ von den Mitgliedern besonders gewürdigt. Themen wie die kommunale Energieversorgung oder die Nahversorgung im Stadtteil werden weiter auf der Tagesordnung stehen. Die Versammlung bedankte sich bei dem langjährigen und nun ausscheidenden Gemeinderat Michael Zeh für seine zuverlässige und sachlich hervorragende Betreuung unseres Stadtteils. In einem kurzen Ausblick auf künftige Themen im Gemeinderat nannte dieser die Betreuungssituation in der Stadt, die gesamtstädtische Energieplanung sowie das Problem des Personalmangels in der Verwaltung und dessen Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger.
„So schnell kommt der Radschnellweg nicht“ titelte die BNN nach der vom Regierungspräsidium durchgeführten öffentlichen Fahrradtour entlang der Vorzugsvariante.
Tatsächlich wird es voraussichtlich bis 2026 brauchen, bis die Vorzugsvariante im Detail ausgearbeitet ist. Dazu gehören im Wesentlichen die Festlegung der Knotenpunkte, die notwendigen Bauwerke und die Entwässerung. Hinzu kommen die Maßnahmen zur Kompensation der Eingriffe in die Natur und schließlich die Betrachtung der Kosten und der Wirtschaftlichkeit.
Erst dann kann die Genehmigungsplanung erfolgen. Die voraussichtlich bis 2027 mit dem Planfeststellungsbeschluss beendet werden kann.
Die Ausführungsplanung ist ab 2028 vorgesehen, so dass voraussichtlich ab 2029 mit dem Baubeginn gerechnet werden kann.
Aus Sicht des SPD OV entspricht die nunmehr vorgeschlagene Streckenvariante unseren Anregungen. Sowohl das beliebte „Sonnenwegle“ und die Straße Links der Alb kommen in der weiteren Planung nicht mehr in Betracht.
Wie der Streckenverlauf durch die Schrebergärten beim Gartenzwerg und weiter entlang dem Scheibenhardter Weg und der Neckarstraße im Detail geplant wird, werden wir im Genehmigungsverfahren zum Planfeststellungsbeschluss weiter begleiten. In diesem Verfahrensabschnitt ist wiederum die Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen.