Aktuelles
Seit der Schließung des Lebensmittelmarktes „Nah und Gut“ im Jahr 2025 fehlt in Wolfartsweier ein zentraler Anlaufpunkt für den täglichen Einkauf. Aktuell gibt es nur noch eine Bäckerei und einen wöchentlichen Hofladen – ein spürbarer Einschnitt für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger.
Wir haben deshalb beantragt, gemeinsam mit dem Eigentümer der Gärtnerei in der Steinkreuzstraße, dem Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung zu prüfen, ob sich dort eine geeignete Fläche für einen neuen Markt entwickeln lässt.
Die gute Nachricht: Die Wirtschaftsförderung begrüßt diese Initiative ausdrücklich und steht für weitere Gespräche bereit.
Am 16.09.2025 wird dieser Antrag im Ortschaftsrat Wolfartsweier behandelt. Damit rückt die mittelfristige Wiederherstellung der Nahversorgung in greifbare Nähe. Das wäre ein wichtiger Beitrag für das soziale Miteinander und die Attraktivität unseres Stadtteils.
Wir nehmen Stellung zum BNN-Bericht und sagen: Ortsverwaltungen in Karlsruhe – Bürgernähe statt Kahlschlag!
Am 14. August 2025 berichteten die BNN über Stimmen, die fordern, Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte in Karlsruhe auf den Prüfstand zu stellen.
Kritiker verweisen auf Kosten für Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte – und sehen Stadtteile mit eigener Verwaltung als „überrepräsentiert“.
Doch wir halten klar dagegen:
Fazit:
Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte sind kein Luxus, sondern ein Garant für Bürgernähe, schnelle Hilfe und eine starke Stimme für jeden Stadtteil.
Wer hier kürzt, schwächt das Miteinander – und gewinnt finanziell kaum etwas.
Deshalb: Finger weg vom Rückbau – stärken statt streichen!
Vertreter der SPD Wolfartsweier stellten sich zusammen mit unserem MdB Parsa Marvi, der Stadträtin Yvette Melchien, der MdL Katrin Rehak aus Rheinland-Pfalz sowie über zwanzigtausend Karlsruhern gegen die Feinde unsere Demokratie. Nie wieder ist jetzt. Menschenverachtung und Hetze haben in einer Demokratie nichts verloren.
Die Karlsruher SPD zeichnet jedes Jahr mit dem Günther-Klotz-Preis herausragendes Engagement für unsere Stadt und unsere Partei aus. Sie ehrt damit Persönlichkeiten, die auf der direktesten kommunalen Vertretungsebene wirkten.
Dieses Jahr erhielt unseren Genossin Irene Kuntze den Preis für ihren Verdienst um Karlsruhe und unsere Partei.
Irene Kuntze lebt seit Ende der 1970er Jahre in Karlsruhe. Sie hat sich seitdem immer für das Gemeinwohl in Karlsruhe engagiert. Mit dem Günther-Klotz-Preis ehrt die Karlsruher SPD insbesondere ihr herausragendes, kommunales Engagement für Frauenrechte und Schutz von Frauen und Kindern. Sie ist Mitbegründerin des autonomen Frauenhauses und bis heute Mitglied des Trägervereins des Hauses und der angeschlossenen Beratungsstelle (Verein zum Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder e.V., gegr. 1981).
Irene Kuntze war langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Karlsruhe. Sie hat sich hier auch um die Erinnerungsarbeit verdient gemacht. In dieser Zeit gab sie mit ihren Genossinnen ein Buch über Schicksale Karlsruher Frauen in der NS-Zeit heraus: "Erzählte Geschichte".
Der Preis wurd ihr am 1. Dezember im Haus Solms von der stellvertretebden SPD-Kreisvorsitzenden Regina Schmidt-Kühner überreicht. Die ehemalige Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Doris Baitinger, hielt bei der Verleihung die Laudatio.
Als Ortsverein gratulieren wir Irene herzlich zu diesem verdienten Preis.