Ortsverein
Der Einladung des SPD Ortsvereins und der SPD-Ortschaftsratsfraktion kam unser Landtagsabgeordneter Johannes Stober am 16.10.2015 gerne nach.
Neben Johannes Stober durften wir auch Herrn Hacker (Leiter des Amtes für Umwelt und Arbeitsschutz) und viele Bürgerinnen und Bürger aus Wolfartsweier begrüßen.
Johannes Stober wollte sich Vor-Ort ein (Klang)Bild der Lärmsituation in Wolfartsweier verschaffen.
(Bericht von TV Baden: http://www.baden-tv.com/mediathek/video/laermplage-in-wolfartsweier/ )
In der Fortschreibung des Lärmaktionsplanes der Stadt Karlsruhe waren alle, aus Sicht des Ortschaftsrates, notwendigen Maßnahmen enthalten. Zwei Maßnahmen (lärmarmer Fahrbahnbelag, Austausch der bestehenden Lärmschutzwände) wurden zunächst wieder gestrichen.
Aufgrund der aktuellen Lärmkartierung der Stadt Karlsruhe und einer weiteren Untersuchung durch das Land, hat das Regierungspräsidium Karlsruhe nunmehr Wolfartsweier als Lärmschwerpunkt erkannt, und hat aufgezeigt, welche Maßnahmen hier zur Lärmminderung beitragen können.
Als zwei wesentliche Maßnahmen sind der Einbau einer Mittelwand an der A8 und der Austausch des Fahrbahnbelages bei Sanierung genannt.
Der Ortschaftsrat hat beantragt diese Punkte in den LAP aufzunehmen.
Dem Einbau eines lärmmindernden Belages wurde vom Regierungspräsidium nunmehr zugesagt.
Eine Umsetzung vor 2017 scheint allerdings nicht möglich.
Weitere Maßnahmen sind im Lärmaktionsplan der Stadt Karlsruhe enthalten, so z.B. Lärmschutzwände an den Überleitungen von der A5 zur A8. Diese Lärmquelle trägt im Wesentlichen mit zur Lärmsituation in Wolfartsweier bei.
Auch hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.
Viele Fragen der Bürger konnten zu diesem komplexen Thema erörtert und erläutert werden.
Die Zusage, sich weiterhin für die Verbesserung der Lärmsituation in Wolfartsweier einzusetzen, bestätigt die OR-Fraktion in Ihrer Arbeit.
Auf diesem Wege möchte sich die SPD-OR Fraktion bei Johannes Stober und bei Herrn Hacker für die vergangene und zukünftige Hilfe und Unterstützung und für die geleistete Arbeit recht herzlich bedanken.
Mit einer besonderen Aktion im Rahmen der SPD-Sommertour war der Ortsverein Weststadt-Nordstadt gestern in der Günther-Klotz-Anlage anzutreffen. Aus einem Planschbecken, in dem 100 SPD-Badeenten fröhlich vor sich hin schwammen, durften sich Kinder eine der Enten angeln. Währenddessen konnten die Erwachsenen unsere Landtagskandidatin Meri Uhlig kennenlernen und mit ihr ins Gespräch kommen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß dabei und die Erwachsenen nutzen die Gelegenheit mit Meri darüber zu sprechen, was ihnen wichtig an und in Karlsruhe ist. Da die Aktion ein Erfolg war und nicht nur bei den kleinen Bürgerinnen und Bürgern sehr gut ankam, wird der Ortsverein diese Aktion bei Gelegenheit noch einmal wiederholen.
Das Thema "Religionsfreiheit, Kirchen und sPD" war Thema bei einer Diskussion des SPD Ortsvereins Südstadt mit dem Landtagsabgeordneten Johannes Stober direkt an der Baustelle des Garten der Religionen.
In Karlsruhe hat Religionsfreiheit eine 300 jährige Tradition, es war Bestandtteil des Privilegienbriefes vom 1715.
An diesen knüpft das Projekt Garten der Religionen an, das von Christoph Rapp engagiert und sachkundig erläutert wurde.
SPD und Kirche war historisch kein einfaches Thema, erst mit dem Godesberger Programm begann der Diskussionsprozess.
Der Garten der Religionen soll hier zu weiteren Diskussionen und Veranstaltungen eine Räumlichkeit bieten, sich mit Religionen und Religionsfreiheit auseinander zu setzen.
Nach den Berichten der Ortsvereinsvorsitzenden Moser, der Fraktionsvorsitzenden Rohrhuber und des Kassiers Pahl (siehe vorheriger Artikel), erfolgte nach einer lebhaften Diskussion die Entlastung des Kassiers und Vorstandes. Bei der Aussprache wurde sehr bedauert, dass es nicht gelungen sei das zu ersetzende Löschfahrzeug für die Neureuter freiwillige Feuerwehr bei den Haushaltsberatungen durchzusetzen. Auch die den Neureutern ebenfalls wichtige Frage des Adolf-Ehrmann-Bades konnte bisher nicht zufriedenstellen und somit zukunftssicher auf neue Gleise gesetzt werden. Alle waren sich einig, dass daran weitergearbeitet werden müsse.

Am 29.4.2015 ist der 18. Aktionstag gegen Lärm. Auch in unseren Stadtteilen Daxlanden, Grünwinkel oder Mühlburg ist Lärm ein großes Problem für viele Anwohnerinnen und Anwohner. Ob LKWs am Rheinhafen und auf der B10 oder die quietschenden Straßenbahnen auf der Kaiserstraße, insbesondere zu den Stoßzeiten und Nachts ist die Belastung vieler Orts zu hoch. Der SPD-Gemeinderatskandidaten aus unseren Stadtteilen haben im Wahlkampf versprochen sich diesem Thema anzunehmen und seit Januar diesen Jahres diskutieren wir im Ortsverein über Gegenmaßnahmen. Erste Ideen sind klassische Maßnahmen wie z.B. Nachtfahrverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder andere Spurführungen. Dazu kommen aber auch neuere Ansätze, die ohne Verbote einen Anreiz zur Lärmreduktion bieten, wie z.B. die Schaltung einer grünen Welle bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
Um die Lärmsituation vor Ort genauer zu erfassen hat der SPD Ortsverein einem Anwohner der Rheinhafenstraße ein geeichtes Dezibelmessgerät geliehen, um die echte Lärmbelästigung im Berufsverkehr messen zu können. Die Messung aus dem 1. Stock eines Mehrfamilienhauses zeigt eindeutig: Die Belastung ist zu hoch.
Wenn Sie sich weiter zum Thema Lärm informieren wollen, empfehlen wir Ihnen die Broschüre zum Aktionstag gegen Lärm. Über Hinweise zu besonderen Problemorten und kreative Ideen zur Lämreduktion freuen wir uns sehr. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.