Allgemein
Eine schöne Idee wurde mit dem Kunst- und Muskicafé an der Nordschule in die Tat umgesetzt. Die „Ohrwürmer“ eröffneten im wunderbar gestalteten Treppenhaus den Nachmittag und luden zu den weiteren musikalischen Darbietungen unterschiedlicher Instrumental-, Gesangs- und Tanzgruppen sowie zu den Einzelvorspielen ein. Hervorzuheben ist auch die glückliche Kooperation von Nordschule und Jugendmusikschule bei der Bläserklasse. Sehr beeindruckend waren die Kunstausstellungen in den verschiedenen Klassenzimmern mit besonders schönen Bildern und Kunstobjekten.
Im Anschluss an die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Heide stellten sich Neureuter Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte sowie Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser einer Diskussionsrunde, moderiert von Irma Boss, der Vorsitzenden des Bürgervereins Neureut Heide sowie von Simone Gefäller - Neumann, der stellvertretenden Vorsitzenden. Neben durchaus kritischen Fragen zum Selbstverständnis des Ortschaftsrates und seinem Eintreten für die Heide wurden Fragen zur Verkehrsproblematik rund um die Heide, zur Situation am Heidesee und seiner schutzwürdigen Umgebung sowie zur Stadtteilentwicklung in der Heide lebhaft diskutiert.
Wichtig ist grundsätzlich ein gutes, konstruktives Miteinander, da der Ortschaftsrat das politisch legitimierte Gremium ist, das Belange des Bürgervereins als Bindeglied zu den Bewohnern der Heide in Form von Anträgen weiter transportieren kann. Die unmittelbare Verbindung zwischen Ort-schaftsrat und Bürgerverein Heide bestand und besteht dank Herbert Böllinger in seinen Funktionen als langjähriger Bürgervereinsvorsitzender, Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsvorsteher, inzwischen beerbt durch seine Ehefrau Irma Boss in seiner Funktion als Bürgervereinsvorsitzender.
Der Vorschlag von Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser, sich zweimal im Jahr in eigens anberaumten Sitzungen auszutauschen, stieß auf starke Resonanz. Entsprechende regelmäßige Treffen sollten auch mit dem Bürgerverein Siedlergemeinschaften Neureut - Kirchfeld stattfinden.
Die beeindruckende Trauerfeier für Horst Sattler wurde seinen zahlreichen Verdiensten vor allem als langjähriger Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neureut und als Vorstandsmitglied des Landesfeuerwehrverbandes in seiner Funktion eines „Sozialministers“ gerecht und bot den würdigen Rahmen, um Abschied nehmen zu können.
Neureut hat Horst Sattler, der stets viel Verantwortung für andere übernommen hat und dadurch ein großes Vorbild ist und bleibt, sehr viel zu verdanken. Dank gilt auch seiner Familie, die seinen Einsatz für die Allgemeinheit und vor allem für Neureut stets mitgetragen hat.
Wir werden Horst Sattler ein ehrendes Andenken bewahren.
Zum Weltfrauentag verteilten Kandidatinnen der SPD Neureut für die Ortschaftsratswahl zusammen mit einer Vertreterin des SPD-Kreisvorstandes und mit Harald Denecken Blumen an die Besucherinnen des Neureuter Wochenmarktes und suchten das Gespräch.
Bereits im Januar 2019 hatte sich die Einführung des Frauenwahlrechts zunächst in Baden, zwei Wochen später im Deutschen Reich zum 100. Mal gejährt. In diesem Zusammenhang erscheint die Forderung nach gleicher Anzahl von Frauen und Männern in den Parlamenten eine konsequente Weiterentwicklung auf dem Weg zur tatsächlichen Gleichberechtigung der Frauen. Der am 18. März anstehende Equal Pay Day macht darauf aufmerksam, dass das Durchschnittseinkommen der Frauen ca. 21% niedriger ist als das von Männern. Bereinigt man diese allgemeine Gehaltslücke um Unterschiede in Berufswahl, Führungspositionen, Qualifikation, Arbeitsumfang, Ausbildung und Berufserfahrung, bleibt immer noch ein um 6% niedrigeres Einkommen von Frauen. Die kostenfreie Kita ist dabei ein Mosaikstein auf dem Weg zu gerechterem und höherem Arbeitseinkommen von Frauen.

v.l.n.r.: Cilek Adler, Barbara Rohrhuber, Irene Moser, Gudrun Denecken, Ute Fischer, Tanja Griesang, Claudia Neuwald-Burg