Weihnachtsgrüße

Die SPD Neureut mit der Fraktionsvorsitzenden Barbara Rohrhuber, mit Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser und mit Ortschaftsrat Harald Denecken und dem Vorstand der SPD Neureut wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Neues Jahr.

Nutzen Sie die Feiertage und die Tage dazwischen, das zu tun, wofür oft keine Zeit ist und/oder gönnen Sie sich gemütliche Stunden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützenden, Wohlgesonnenen und Aktiven, die in diesem Jahr sehr gefordert waren.

 Insbesondere bedanken wir uns bei der Ortsverwaltung, allen voran Herrn Ortsvorsteher Achim Weinbrecht, der immer ein offenes Ohr für uns hatte, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei den Kolleginnen und Kollegen des Ortschaftsrates für das konstruktive Miteinander.

 Dieses Jahr hat wie das Jahr 2020 vielen von uns alles abverlangt und war sehr fordernd. Gerade beim Pflegepersonal wurden die Belastungsgrenzen über die Maßen überschritten, aber auch Alle, die viel mit Menschen zu tun hatten und haben, sei es im Beruf oder im Ehrenamt, waren und sind gefordert. Ihnen allen gilt unsere Hochachtung und unser Respekt ebenso wie denen, die sich in den Dienst der Erziehung, der Hilfe und Pflege stellen und allen den hier nicht genannten. Unsere Solidarität, unser Dank und unsere Anerkennung sind Ihnen gewiss.

 

Aktivierung der Strecke Neureut-Mühlburg

Mit großer Freude entnahm die SPD Neureut der Verwaltungsvorlage für den Gemeinderat am 7./8.12.21, dass die Reaktivierung der Gleisführung Neureut-Mühlburg angestrebt wird. In den Neureuter Nachrichten haben wir bereits mehrfach über das Thema berichtet, trotzdem möchten wir nochmals einen kurzen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben.

Vor nahezu zwei Jahren haben sich die Mitglieder der SPD-Ortschaftsratsfraktion Neureut und der SPD-Gemeinderatsfraktion, gemeinsam mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Johhanes Stober, der schon früh auf die diesbezüglichen Überlegungen des Landes aufmerksam machte, an der Haltestelle Welschneureuter Straße getroffen, um sich vor Ort ein Bild von der Gleisführung zu machen.

Durch Anträge der Ortschaftsratsfraktion und Gemeinderatsfraktion und Behandlung bei der AVG nahm das Ansinnen Aktivierung bestehender Strecken für Karlsruhe Fahrt auf. Nach einer Machbarkeitsstudie und  Potenzialuntersuchung stimmten das Land Baden-Württemberg und der Landkreis Karlsruhe zu, die Strecke Neureut-Mühlburg zu reaktivieren. Planung und Bau sollen im Auftrag der Stadt von der AVG übernommen werden. Für Neureut bedeutet dies eine Verkürzung der Fahrtdauer von 30 auf 15 Minuten an den Hauptbahnhof. Damit einher geht eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV, mit der neue Fahrgäste durch Umsteigen auf die Straßenbahn gewonnen werden könnten. Weniger Autos und damit weniger Verkehr und Abgase in der Stadt wären die positive Folge. Das Land und der Landkreis sind zudem bestrebt, die Strecke zwischen Karlsruhe und Graben-Neudorf zu verbessern. Hierzu gibt es Überlegungen, die Strecke zwischen Hochstetten und Graben-Neudorf in teilweise neuer Lage zu reaktivieren. Für die erforderlichen Untersuchungen, Grundlagenermittlung und Vorplanung möchte der Landkreis die AVG beauftragen. Nach Aussage der AVG möchte diese das Karlsruher Modell des Nahverkehrs bis nach Graben-Neudorf erweitern, so dass die Reaktivierung der Strecke Neureut-Mühlburg Teil eines Gesamtkonzepts wäre.

Der Gemeinderat beschloss nahezu einstimmig die mögliche Kostenübernahme der jährlich anfallenden Betriebskosten in Höhe von circa einer Million Euro ab dem Jahr 2026.

 

Trauer um Friedel Müller

Die SPD Neureut trauert um Friedel Müller, die verganene Woche im Alter von 90 Jahren verstarb.

Friedel trat 1976 in die SPD ein und blieb ihr treu bis zu ihrem Tode. Bei der Jahreshauptversammlung 2016 erhielt sie die Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Unvergessen sind vielen Genossinnen und Genossen die von Friedel und ihrem Mann Richard geplanten Ausflüge in den Schwarzwald, die sich immer eines großen Zuspruchs erfreuten.

Wir werden uns immer gerne an Friedel erinnern. Ihrer Familie gilt unser aufrichtiges Beileid.

 

Impfaktion in der Sporthalle

Die Impfaktion in der Sporthalle 1 des Schulzentrums war ein großer Erfolg und trug auch zu dem deutschen Impfrekord in der vergangenen Woche mit rund 6,4 Millionen Impfungen bei. Ortsvorsteher Achim Weinbrecht hatte die Aktion initiiert und einen runden Tisch für die Planung einberufen. Impfdosen für 900 Impfungen organisierte Apotheker Robert Schieber.

Durch die Onlineterminierung im 10 Minutentakt, Einlasskontrollen, mehrere Anmeldeschalter und eine ganze Reihe von Impfplätzen war ein ständiges Kommen und Gehen, aber dank perfekter Organisation bildeten sich keine Warteschlangen. Die Sporthalle wirkte wie ein Impfzentrum, die Impfplätze waren pragmatisch durch Stellwände abgetrennt und am Abend konnte die Halle bereits wieder sportlich genutzt werden. Wegen der Dokumentations- und Meldepflichten zog sich diese großartige Aktion vor allem für die Impfärztinnen und -ärzte noch bis in die Abendstunden hin. Wir danken an erster Stelle unserem Ortsvorsteher für seine Initiative und die Organisation, Robert Schieber für die Sicherung des Impfstoffes, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ortsverwaltung vor allem für ihren Einsatz bei Organisation, Aufbau, Kontrolle, Anmeldung und Abbau, den Mitarbeitenden der DRK-Ortsgruppe Neureut, den Mitarbeitenden des Klinikums und last not least allen impfenden Ärztinnen und Ärzten, stellvertretend Dr. Gessner mit der Impfschwerpunktpraxis in Neureut.

In den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Neureut wird seit Wochen ebenfalls unter Hochdruck kontinuierlich geimpft und auch dafür herzlichen Dank. Vielleicht kann in naher Zukunft eine Neuauflage der erfolgreichen Impfaktion die weiterhin große Nachfrage nach Impfterminen zusätzlich befriedigen und so zum Schutz jedes Einzelnen, aber auch der Gesellschaft insgesamt beitragen.

 

Jahreshauptversammlung der SPD Neureut

Nach den Corona - Einschränkungen fand als erstes Zusammentreffen der Mitglieder des Ortsvereins und des Ehrengastes Ortschaftsrat und Ortsvereinsvorsitzender von Knielingen Harald Denecken die Jahreshauptversammlung statt. Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser begrüßte als Ortsvereinsvorsitzende und gedachte der Verstorbenen Eva Luley, Gerhard Birkner und Bernd Marggrander, die in der Vergangenheit vielfach durch ihre Aktivitäten den Ortsverein bereichert hatten.

 

In ihrem Jahresbericht thematisierte Irene Moser die digitalen Treffen seit dem vergangenen Jahr, den erfolgreichen OB - Wahlkampf sowie den Landtagswahlkampf und den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Dank eines intakten und aktiven Ortsvereins wurden und werden Plakate aufgestellt und aufgehängt, Flyer an die Haushalte verteilt, Infostände, Aktionen und Hausbesuche durchgeführt.

 

Die Fraktionsvorsitzende im Ortschaftsrat Barbara Rohrhuber berichtete von den Anträgen der SPD-Fraktion zu Tempo 30 im Klammweg, zu Tempo 60 auf der Linkenheimer Landstraße (zusammen mit den Grünen) und zur Errichtung einer Calisthenics - Anlage. Hierzu hatte auch Irene Moser einen Antrag in den Stadtrat eingebracht und wir freuen uns sehr, dass in der nächsten Ortschaftsratssitzung bereits eine Planung hierzu vom Gartenbauamt vorgestellt wird. Auch die (teilweise) erfolgreichen Anträge zur Einrichtung von Parkplätzen an der Wertstoffstation Kirchfeld/Straße an der Waldschule, zur Erleichterung der Busfahrten für die Mitarbeiter der HWK, zur Schleife der Busse 72 und 73 zum REWE/Seniorenzentrum Kirchfeld waren Thema ebenso wie der Antrag zu weniger Steinen auf dem Kreisel Nord und der fraktionsübergreifende Antrag zum Radwegekonzept für Neureut. Besonders die großen Themen wie der 380 kV - Netzausbau mit den jetzt bei der Bundesnetzagentur eingereichten drei Trassenvorschlägen im Bereich Neureuts, die Entwicklung vom Zentrum III sowie A-E-Bad und die Pläne für Schulneubauten, die Verabschiedung der Satzung für die Neureuter Feldflur als großer Gewinn und insbesondere die Fragestellungen rund um die etwaige Geothermieanlage auf Neureuter Gemarkung wurden diskutiert.

 

Über die Kasse berichtete Dieter Moser in Vertretung von Kassenwart Michael Pahl, der alles sorgfältig vorbereitet hatte. Nach der Aussprache und den einstimmigen Entlastungen von Kassierer und Vorstand dankte Harald Denecken Irene Moser für ihren großen Einsatz rund um den Ortsverein, den sie mit viel Herzblut führt. Irene Moser bedankte sich bei Barbara Rohrhuber für ihre Unterstützung.

 

Franz Lisetzky leitete die anschließenden Wahlen. Zur Vorsitzenden wurde erneut Irene Moser gewählt, Stellvertretende sind Barbara Rohrhuber und Hans-Peter Lahres. Die drei Vorsitzenden wurden auch als Kreisdelegierte gewählt. Als Kassierer wurde Michael Pahl und als Schriftführer Martin Bender gewählt. Beisitzende sind künftig Cilek Adler, Jana Hieke, Rainer Schumann und Peter Wechler. Die Kassenprüfung übernimmt Dieter Moser zusammen mit Achim Frank.