Glückwunsch an Katharina Dümmel

Herzlichen Glückwunsch an Katharina Dümmel, die neue und bisherige Vorsitzende des Bürgervereins Siedlergemeinschaften Neureut-Kirchfeld e. V.. Vielen Dank an den kompletten Vorstand für sein unermüdliches Wirken im Sinne Neureuts und für Kirchfeld. Bei der Jahreshauptversammlung konnte man eindrucksvoll den Zuspruch durch viele anwesende Mitglieder erleben.

 

Unterstützung für die drei Karlsruher Tafeln

Die Durlacher Tafel, die Beiertheimer Tafel und die Karlsruher Tafel e. V. erhalten aus Stiftungsmitteln der Stadt Karlsruhe jeweils 5000 Euro als Soforthilfe für die Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln. In einem Antrag machte die SPD-Gemeinderatsfraktion deutlich, dass die Tafeln auf sofortige Unterstützung angewiesen seien, um deren prekäre Situation etwas abzumildern.

Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser war sehr erfreut über die Antwort der Verwaltung auf ihren Antrag im Gemeinderat hin, dass es möglich ist, den Betrag aus Stiftungsmitteln zu nehmen und dies unkompliziert umzusetzen. Bei einem anschließenden Besuch der Fraktion bei der Durlacher Tafel konnten sich die Fraktionsmitglieder überzeugen, dass das Geld gut angelegt ist.

Die Tafeln brauchen allerdings noch mehr und vor allem dauerhafte Unterstützung und so kommt es auf jeden Einzelnen von uns an, tätig zu werden und zu helfen.

 

Vernissage des Kunstraumes Neureut im Milchhäusle

Die Vernissage des Kunstraumes Neureut im Milchhäusle zur Ausstellung „Das Damals im Heute“ war ein gelungener Auftakt zu dieser ganz besonderen und sehr aktuellen Präsentation. Sie wurde bereits in Berlin im Rahmen der 2021 deutschlandweit laufenden Aktionen zu 1700 Jahre jüdischem Leben in Deutschland gezeigt.

Claudia  Neuwald-Burg konnte den Künstler Viktor Naimark für Neureut gewinnen und hat ein umfangreiches Begleitprogramm mit großem Einsatz und Detailfreude  erarbeitet. Es werden Workshops vom Künstler und sachkundige Führungen angeboten, auf IPads kann man sich während der Öffnungszeiten individuell informieren ebenso wie auf der Homepage unter www.kunstraum-neureut.de, die Schulen sind eingebunden und in der Neureuter Stadtteilbibliothek gibt es einen Thementisch. Charmant führte André Burg durch den Nachmittag, der in der Musik des Jazzsaxophonisten Peter Lehel einen krönenden Abschluss fand.

 

Leiterin des Bauordnungsamtes und Leiter des Ordnungsamtes im Ortschaftsrat

Frau Regner veranschaulichte die Aufgaben des Bauordnungsamtes im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht. Vom Ortschaftsrat wünschte sie sich Klärung zu örtlichen Situationen, die in Plänen oft nicht korrekt wiedergegeben werden. Der Ortschaftsrat habe ein Vorprüfungsrecht. Die rechtliche, nicht die optische Prüfung liege dann in Händen des Bauordnungsamtes, das eine einheitliche rechtliche Gestaltung in Karlsruhe zu verantworten habe. Auf Nachfrage erklärte Frau Regner, dass die Veränderung des Mikroklimas bei Nachverdichtung im Baugenehmigungsverfahren nicht näher geprüft werde, sondern dies in den Bebauungsplänen vorgegeben werden müsse. Frau Regner stellte in Aussicht, dass künftig bei schwierigen Fällen Mitarbeiter des Bauordnungsamtes zur Ortschaftsrats- oder zur Bauausschusssitzung kommen könnten.

 

Herr Lipp, neuer Leiter des Ordnungsamtes stellte sich vor und stellte sich den zahlreichen Fragen des Ortschaftsrates.

Beim Bürgerservice wolle man trotz schwieriger Finanzlage nachbessern, bei der Verkehrsüberwachung arbeite man Listen ab und versuche die Einsätze gerecht über die Stadt zu verteilen. In Planung sei ein Außenposten für die Außenbereiche der Stadt, um dort die Rüstzeiten zu verkürzen. In den Sommermonaten würden Heidesee, Festplatz, Schulzentrum und Wikingerspielplatz regelmäßig kontrolliert, dies seien jedoch keine „Hotspots“.

Auch auf Nachfrage der SPD-Fraktion zu Tempo 30 in weiteren Neureuter Straßen konnte Herr Lipp die Umsetzung von Tempo 30 in der Welschneureuter Straße im Rahmen des Lärmaktionsplanes noch für den März in Aussicht stellen. Für andere Neureuter Straßen wie etwa den Klammweg sieht er keine Gefahrenlage, wie sie von der Straßenverkehrsordnung für Tempo 30 gefordert wird.

 

Auch verkehrsberuhigte Bereiche in Bestandsstraßen mit wenig Verkehr möchte er nur bei niveaugleichem Ausbau entsprechend der Sollvorschrift in der StVO einrichten.

 

Auf der Linkenheimer Landstraße werden fest stationierte Radarsäulen an den Kosten in Höhe von 120.000 bis 150.000 Euro pro Säule scheitern. Allerdings sieht Herr Lipp gute Möglichkeiten zur Beruhigung durch den Einsatz von mobilen Messstationen. Insbesondere die Kreuzung Linkenheimer Landstraße mit der Johann-Georg-Schlosser-Straße ist seit Dezember 2021 als Unfallhäufungsschwerpunkt qualifiziert. Hier sei eine Temporeduzierung vorstellbar.

 

Barbara Rohrhuber

 

Thema Neubau Hallenbad im Neureuter Ortschaftsrat

In der Ortschaftsratssitzung am 15. Februar stand unter anderen Themen der geplante Neubau des Neureuter Hallenbades auf der Tagesordnung. Eingeladen waren der Schwimmclub Neureut, die DLRG Ortsgruppe Neureut und der Freundeskreis Hallenbad Neureut e.V., die über die aktuelle Nutzung des Bades und ihre Wünsche bezüglich eines neuen Bades berichten sollten. Die Ausführungen ergänze der Leiter der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel.

Ein neues Hallenbad ist seit mindestens zehn Jahren ein immer wiederkehrendes Thema in der Einwohnerschaft und den verschiedenen Gremien. Damit die mögliche Umsetzung an Fahrt gewinnt, hat der Ortschaftsrat als gemeinsames Projekt aller Fraktionen, nämlich CDU, Grüne, SPD und FDP, einen Prüfauftrag in der Sitzung an die Stadt eingebracht.

Hier der Inhalt verkürzt dargestellt:

Der Festplatz wird in der bisherigen Form dauerhaft nicht mehr benötigt und könnte an eine andere geeignete Stelle verlegt werden, so dass der Festplatz für den Bau des Hallenbades zur Verfügung stehen würde. Um den städtischen Haushalt nicht zu belasten, schlagen die Fraktionen vor, vorzugsweise die Volkswohnung als ausführenden Bauträger zu benennen, die im Gegenzug Flächen im Zentrum III zur Bebauung bekäme. In einer Sitzung des Ortschaftsrates soll das Ergebnis der Prüfung ausführlich dargestellt werden. Dieser Prüfauftrag wurde von allen anwesenden Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten einstimmig beschlossen.

Frau van Herk vom Schwimmclub Neureut und Herr Ludwig von der DLRG untermauerten den Prüfauftrag mit eindrucksvollen Zahlen. Frau van Herk betonte, dass Schwimmen ein Kulturgut sei, 140-160 Mitglieder wöchentlich zum Schwmmen kommen.

Anfängerschwimmkurse werden angeboten, die so gut gebucht sind, dass es eine lange Warteliste gibt und der Schwimmclub mehr Schwimmzeiten benötigt. Auch Herr Ludwig von der DLRG berichtet von Kinderschwimmkursen für die ausgefallenen Schwimmstunden besonders im Schulunterricht während der letzten beiden Corona-Jahre. Hauptsächlich widmet sich die DLRG der Ausbldung von Schwimmern und Rettungsschwimmern, auch hier bestehen lange Wartelisten. Herr Vollmer vom Freundeskreis Hallenbad betont, dass Schwimmen eine Kulturtechnik sei, die für alle Menschen erlernbar sein muss.

Der Freundeskreis ist, soweit möglich mit den Einschränkungen, sehr aktiv z.B. mit Sommerfesten, Aquafitnesskursen, Kauf und Bereitstellung von Liegen im Bad und vielem mehr.

Der Amtsleiter der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel, berichtet, dass „alles getan wird, um das Adolf-Ehrmann-Bad fit zu halten“. Er betont, wenn er den Auftrag erhalte, ein neues Bad zu planen, dann realisiere er es. Fünf bis sechs Bahnen, einen Hubboden, ausreichend Umkleiden, Barrierefreiheit, einen Schulungs-und Seminarraum, diese Ausstattung müsste das Bad mindestens haben, um den heutigen Anforderungen an ein modernes Bad gerecht zu werden. Diese Punkte wurden auch vom Schwimmclub, DLRG und Freundeskreis hervorgehoben.

Leider erteilte Oliver Sternagel dem Wunsch der DLRG nach Sprungbrettern mit 1m und 3m eine Absage. Möglicherweise ist diese Anforderung noch Verhandlungssache, da die DLRG diese zur Ausbildung der Rettungsschwimmer zwingend benötigt.

Ihre Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser