Allgemein
Bei einer Begehung des Gebietes „Sandrasen am Grünen Weg“ östlich des Heidesees, der sogenannten Neureuter „Toskana“ besprachen die Vertreter der eingebundenen städtischen Ämter untereinander und mit Bürgern, die am und für den Heidesee aktiv sind, wie die Wege im künftigen Naturschutzgebiet verlaufen und ausgestaltet werden sollen.
Die begehbare Trasse, die von Südwesten des Gebietes quer über die Rasenfläche Richtung Nordosten verlaufen wird, soll an zwei Stellen unter Bäumen so erweitert werden, dass hier Platz für Bänke und für pädagogische Aktivitäten und so eine neue Aufenthaltsqualität entsteht. Die Begehungstrasse aus Sand soll nach der Besprechung vor Ort mit fünf bis sechs Metern Breite den Wegen auf dem deutlich größeren Alten Flugplatz entsprechen. Für den Wunsch der Bürgervereinsvorsitzenden Irma Boss nach einem Rundweg für die Hundebesitzer wurde im Gespräch auch auf Vorschlag der Ortschaftsrätin Barbara Rohrhuber der bereits vorhandene Weg im Osten des Gebietes entlang dem Privatgrundstück als schmaler Sandweg vorgesehen.
Der Weg bei den Gehölzen parallel zur Straße Am Alten Bahnhof wird künftig nicht mehr begehbar sein im Interesse der dort lebenden Vögel und Insekten.
Unser ehemaliger Ortschaftsrat Dieter Merz feierte am Montag, man glaubt es nicht, seinen 80. Geburtstag. Der fitte und lebenslustige
Jubilar wurde 2004 in den Ortschaftsrat gewählt, dem er bis 2009 angehörte. Er kandidierte zu unserem Bedauern bei den nächsten Ortschaftsratswahlen nicht mehr, getreu seinem Motto: Man muss wissen, wann man aufhört.
Wir wünschen Dieter alles, alles Gute, viel Glück und noch mehr Gesundheit, Zufriedenheit und Zeit für sich und seine Familie und viel Freude mit seinem kleinen Enkel.
Herzlichen Dank an Harald Nagel für seinen großen Einsatz vor allem auch in den vergangenen acht Jahren als Abteilungskommandant der freiwilligen Feuerwehr Neureut von Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser, Ortschaftsrätin Barbara Rohrhuber und Ortschaftsrat Harald Denecken. Harald Nagel hat die große Verantwortung mit der ihm eigenen Ruhe und seinem Humor getragen und sehr gute Kontakte zur Branddirektion und deren Kommandanten Florian Geldner, aber auch zum städtischen Dezernat zunächst unter Bürgermeister Klaus Stapf, seit einem Jahr unter Bürgermeisterin Bettina Lisbach, aufgebaut.
Sie übergab auch die neue Drehleiter offiziell noch an Harald Nagel als besonderes Dankeschön für seine Leistungen und die der ganzen Abteilung Neureut. Mit 24 - Stunden - Schichten an jedem Tag des Jahres leisten alle Kameradinnen und Kameraden einen besonders wertvollen ehrenamtlichen Einsatz. Hierbei hilft die neue Drehleiter, die klug konfiguriert wurde auch dank der Kompetenz von Andreas Julien und seinem Team. Mit Hilfe des Gelenkkorbes wird der Zugang zu bisher unerreichbaren Situationen ermöglicht und im Interesse der Sicherheit sind verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten etwa auch für den Bereich über der Leiter eingebaut worden. Während des Einbaus hatte Andreas Julien vor Ort bei der Firma Rosenbauer immer ein wachsames Auge auf die Neureuter Drehleiter. Lisa Nagel präsentierte die Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter bei deren offizieller Übergabe in einer eindrucksvollen Multimediashow .
Wir wünschen Harald Nagel alles Gute und eine stabile Gesundheit. Seinem Nachfolger Dirk Schelling gratulieren wir und wünschen ihm eine „glückliche Hand“.
Begleitet von Ortsvorsteher Achim Weinbrecht, den Amtsleitern Thomas Jäger und Axel Grether sowie einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Bauämter besuchte der Neureuter Ortschaftsrat, darunter auch die SPD-Fraktion, die neue Bundeswehrfachschule in der Kirchfeldkaserne. Als eine von 10 Bundeswehrfachschulen bietet die Schule Soldaten während und nach ihrer Dienstzeit die Möglichkeit, einen höheren allgemeinen Schulabschluss zu erreichen.
Die stellvertretende Schulleiterin Frau Becker führt durch alle Trakte und viele Räume und beant-wortete bereitwillig zahlreiche Fragen. Unter Einhaltung der vorgesehenen Bauzeit und des vorgesehenen Kostenrahmens ist ein lichtes, architektonisch sehr anspruchsvolles Gebäude in der Form eines Propellers entstanden, dessen Räume technisch bestens ausgestattet sind. So kann man die großen Klassenräume, die bei Bedarf auch durch eine Trennwand teilbar sind, in der einen Hälfte für Frontalunterricht, in der anderen für moderne, aufgelockerte Unterrichtsformen nutzen und es steht jeweils ein Whiteboard zur Verfügung. Umgeben vom Hardtwald haben die Schülerinnen und Schüler hier optimale Voraussetzungen für ihr anspruchsvolles Lernpensum.
Nach der Schulführung bestand noch eine Einladung zum Jahresempfang der Kirchfeldkaserne.
Einmal geht es um die Erfassung der Straßenbeleuchtung in Neureut mit den unterschiedlichen LED-Tönungen und ihre Auswirkungen auf Insekten. Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken für Menschen sowie aus energetischem und ökologischem Interesse wird für neue Planungen sowie bei Ersatz von Straßenbeleuchtung vorgeschlagen, Modelle mit gezielterer Ausleuchtung beschränkt auf den Straßenraum einzusetzen. Die Anzahl von Laternen sollte auf das Maß beschränkt werden, das für das Sicherheitsbedürfnis erforderlich ist.
In einem weiteren Antrag geht es darum, den Einbau von Photovoltaikanlagen auf den dafür geeigneten Dächern öffentlicher und privater Gebäude in Neureut zu erhöhen. Hierzu wird entsprechende Information und Beratung der Bürger angeregt. Außerdem schlagen wir den Bau eines Solarradweges vor wie zuletzt in Erftstadt bei Köln.
Ein Antrag soll als Diskussionsgrundlage für die Vorbereitung der anstehenden Bebauungsplanverfahren in Neureut zu Kita, Schulen, Wohnformen auch im Alter, mensch- und klimaadäquatem Bauen und Wohnen etc. dienen. Nach entsprechender Behandlung, Präzisierung und Ergänzung im Ortschaftsrat könnten diese übergreifenden Aspekte und Vorstellungen dann bei der Entwicklung der einzelnen Bebauungspläne bereits berücksichtigt werden.
Barbara Rohrhuber, Fraktionsvorsitzende