Führung durch das Bundesverfassungsgericht

Dank einer Anfrage von Philipp Moser für eine Gruppe politisch interessierter Freunde bot Wolfgang Rohrhuber, Leiter der EDV und der Dokumentationsstelle auch Mitgliedern des SPD Ortsvereins Neureut eine Führung durch das Bundesverfassungsgericht an.

Nach der Einlasskontrolle stellte Wolfgang Rohrhuber anhand der Photographien im Foyer in der sogenannten Ahnengalerie einige markante Richterpersönlichkeiten vor. Besondere Verdienste hatte sich etwa im Jahre 1952 Gerhard Leibholz erworben, der während einer Verfassungskrise durch seine Status - Denkschrift maßgeblich dazu beitrug, dass das Bundesverfassungsgericht bis heute vollkommen unabhängig entscheiden kann und den anderen obersten Verfassungsorganen Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat gleichgestellt ist. Nach Gerhard Leibholz und dem damaligen Gerichtspräsidenten Hermann Höpker Aschoff sind auch Straßen in Kirchfeld - Nord benannt.

Anhand von drei Inforamtionsfilmen ging Wolfgang Rohrhuber eingehend auf Geschichte, Aufbau, Alltag und Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts ein. In einem lebhaften Gespräch wurde die besondere Situation des Gerichts und seine Bedeutung auch innerhalb der deutschen und europäischen Rechtsprechnung beleuchtet. Von den jährlich etwa 6.000 Verfassungsbeschwerden, die normalerweise erst nach Rechtswegeerschöpfung zulässig sind, haben leider nur zu etwa 2,4% Erfolg. Sie können aber ohne Anwalt und gerichtskostenfrei eingelegt werden. Im Plenarsaal wurden die Ölgemälde von den ausgeschiedenen Präsidenten und Vizepräsidenten sowie von der einzigen bisherigen Präsidentin Frau Limbach betrachtet. Die Führung endete im Sitzungssaal, in dem die transparente Architektur des denkmalgeschützten Gebäudes besonders deutlich wird. Dank der abwechslungsreichen und mit Anekdoten aus dem Gerichtsalltag veranschaulichten Ausführungen verging die ausgedehnte Führung wie im Fluge und ermöglichte einen intensiven Einblick in Bedeutung und Alltag dieses höchsten deutschen Gerichtes im Rang eines obersten Verfassungsorganes.

 

 

 

Abschied von Rektorin Angela Hölzer

Mit einer bewegenden, sehr persönlichen Feier bereichert durch einige musikalische Höhepunkte verabschiedete die Schulgemeinschaft der Nordschule, die politische Gemeinde Neureut und etliche Weggefährten am 24.Juli 2019 Angela Hölzer in den Ruhestand. Sie hatte mehr als ein Jahrzehnt die Geschicke der Nordschule mit sehr viel Energie, Einsatz und Ideenreichtum geleitet und dabei immer das Beste für die Schülerinnen und Schüler im Fokus.

Dank ihres Einsatzes entstand eine enge Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft, um den Schülerinnen und Schülern aus der Werkrealschule einen guten Einstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen. Mit sehr viel Herzblut erarbeiteten Angela Hölzer und das Kollegium der Nordschule ein umfangreiches Konzept für eine Gemeinschaftsschule, die in Nord- und Südschule gemeinsam etabliert werden sollte. Nachdem dies nicht durchsetzbar war, die Werkrealschule aber weniger Zuspruch bei Eltern und Schülern fand, bereitete Angela Hölzer die Nordschule mit einem Ganztageskozept für die Grundschule auf die Zukunft vor. So wurde der für ihren Abschied gewählte Vers aus dem Talmud: „Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“ zur Leitlinie ihres erfolgreichen Wirkens.

Wir danken Angela Hölzer für ihren großen Einsatz, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und den herzlichen, lebhaften Austausch in den vergangenen Jahren. Für die kommenden Jahre und den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Angela Hölzer, dass ihr wie von ihr zitiert viele „weite, zarte Stunden vom Himmel hernieder zu schweben scheinen“ und sie diese in vollen Zügen genießen kann.

 

50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD Neureut

Beim letzten Treffen der SPD Neureut hatte Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser die Ehre Gerhard Birkner für 50 Jahre Mitgliedschaft zu ehren.
Gerhard Birkner trat am 1. Dezember 1968 in die SPD ein und ist seitdem  Mitglied im Ortsverein Neureut.
Von 1980-1994 war er Mitglied des Ortschaftsrates Neureut und vertrat dort nicht nur die sozialdemokratischen Interessen, sondern ganz besonders die Belange Neureuts. Geprägt vom schmerzhaften Eingemeindungsprozess der Jahre vor 1980 war er ein starker Verfechter für Neureut, unterstützt von damaligen Ortschaftsrätinnen wie Waltraud Schreckenberger, die als erste Frau in den Ortschaftsrat gewählt wurde, und Doris Hanke. Mit Unterstützung von Reinhard Linder und Peter Cleve, um hier nur einige Genossen zu nennen, hatten sie immer ein offenenes Ohr für die Neureuter Bürgerinnen und Bürger.


Im Ortsverein war Gerhard Birkner stets aktiv und wenn man ihn brauchte, war er immer bereit sich einzusetzten und zu helfen.


Die Ortsvereinsvorsitzende überreichte Gerhard Birkner eine Urkunde und die goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft, die der Geehrte sichtlich erfreut und mit seinem ihm eigenen verschmitzten Lächeln entgegennahm. In seiner Dankesrede überraschte er die anwesenden Genossinnen und Genossen mit weiteren Details aus seiner langen Parteizugehörigkeit.


Wir wünschen Gerhard nur das Allerbeste, vor allem eine stabile Gesundheit und viele glückliche Jahre im Kreise seiner Familie und seinen Freunden und bedanken uns für die jahrelange Treue zu unserer Partei.

Auf dem Foto von links  Neumitglied Jörg Kattermann, der scheidende Ortschaftsrat Jürgen Marin, Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser und der Geehrte Gerhard Birkner.

 

Sommergrüße

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine wunderschöne erholsame Sommerzeit mit angenehmen Temperaturen.



 

Sportfest Fortuna Kirchfeld: SPD Neureut war mit dabei

Wie in jedem Jahr hat die SPD Neureut ihre sportlichen Qualitäten in die Waagschale geworfen: Mit Hans-Peter Lahres, Axel Heim, Peter Wechler und Rainer Schuhmann um unseren Routinier Harald Denecken, verstärkt durch den Schwiegersohn von Hans-Peter und einen Torwart haben wir uns gar nicht so schlecht geschlagen. Nach dem Auftakt Unentschieden gegen die DOAKIS ging es schon im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger, die TGN-Indians. Und die hatten wir am Rande einer Niederlage – nur ging unser letzter Schuss an die Querlatte, sodass es schlussendlich bei einem gerechten 3:3 Unentschieden blieb. Nach der 3:4 Niederlage gegen die Shotokan Herren und dem letztlich dann unbedeutenden Sieg mit 4:3 gegen die Fun Dads wurden wir mit ausgeglichenem Punkte- und Torkonto Gruppen Vierter. Wieder hat es Spaß gemacht und wieder hat es gezeigt, dass auch Senioren ein bisschen Bewegung ganz gut tut … Und spontan haben wir beschlossen, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.