Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser begrüßt erfreut vier der neuen Mitglieder

Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser begrüßt erfreut vier der neuen Mitglieder, die in den letzten Wochen der SPD beigetreten sind und übergibt die roten Parteibücher.

 

Lebhafte Diskussion zu den Ergebnissen der Sondierung

Treffen des Ortsvereins Neureut am 25.01.18:

Lebhafte Diskussion zu den Ergebnissen der Sondierung

Das letzte Treffen des Ortsvereins unter Leitung von Ortsvereinsvorsitzenden und Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser hatte nur ein Thema: Wie stellen sich die Neureuter zu den Sondierungsergebnissen und wie bewerten sie das Votum des Sonderparteitags der SPD vom letzten Sonntag. Wie sehr das Thema brennt konnte man auch daran sehen, wie gut das Treffen besucht war. Um die Diskussion gut zu führen, wurden Spielregeln vereinbart: Wortmeldung, Worterteilung, ausreden lassen und zuhören. Und das war gut so, wären doch die teils kontroversen Meinungen sonst aufeinander geprallt. So ergab sich eine lebhafte Diskussion, die allen gute Argumente brachte und die Konsensfähigkeit der Neureuter belegte.

Kernthemen waren, ob sich die SPD in der Sondierung erfolgreich geschlagen hat und welche Schwerpunkte zusätzlich in der Koalitionsverhandlung zu setzen sein sollen. Auch wurden die Strömungen NoGroKo und die daran angehängte Kampagne zur Mitgliederwerbung diskutiert.

Einig war man sich dann doch, dass es ausreichend ist, die Satzung anzuwenden, wenn zu befürchten ist, dass durch gezielte kurzzeitige Eintritte Entscheidungen durchgesetzt werden sollen. Eine Volkspartei muss so was aushalten können und die Argumente für eine gute Politik müssen für die Entscheidungsfindung ausschlaggebend sein.
Die Ergebnisse der Sondierung wurden unterschiedlich bewertet. Neben den Erfolgen wurden die Defizite diskutiert – und daran zeigt sich auch der Zeitgeist: Das Glas ist nicht halbleer – es ist halbvoll. Nach außen wurden die Defizite kommuniziert, was sich wie ein roter Faden durch die Bewertung der letzten Koalitionen zieht. War es nicht die SPD, die den Mindestlohn durchgesetzt hat und war es nicht die SPD, die die Ehe für alle, die Frauenquote für Aufsichtsratsposten in großen Unternehmen, die Mietpreisbremse und die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren durch setzte?

Selbstbewusst die Ziele und Umsetzungen darzustellen und sich von der Presse nicht immer von Sachargumenten in Personaldiskussionen führen zu lassen. Der Sonderparteitag wurde einvernehmlich positiv bewertet: Sachdiskussionen, gute und engagierte Redebeiträge vor allem der führenden Frauen wie Andrea Nahles und Malu Dreyer, eine von den Jusos angeführte Opposition, die auf der Sachebene argumentierte und ein Ergebnis, das zeigt, die Partei lebt und streitet, findet sich dann aber doch in einer stabilen Mehrheit.

Der Abend endete damit, dass ein Gast sich spontan entschlossen hat, sich in der SPD zu engagieren, was für die Diskussionskultur und die politischen Inhalte der Neureuter SPD eine große Wertschätzung ist.

 

Rainer Schuhmann



 

Neujahrs-Hock 2018 der SPD Neureut

Beim Neujahrs-Hock 2018 der SPD Neureut konnte die Ortsvereinsvorsitzende und Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser wie in den letzten Jahren im Brunhilde-Baur-Haus viele Genossinnen und Genossen und Gäste begrüßen. Parsa Marvi, Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion, die Stadträtinnen Sibel Habibovic und Elke Ernemann, Stadträtin und Ortsvorsteherin von Hohenwettersbach und Stadtrat Michael Zeh, aus dem Kreisvorstand Regina Schmidt-Kühner waren unter den Gästen.
Das Wahljahr 2017 war ein arbeitsreiches Jahr für die aktiven SPD-Mitglieder von Neureut zur Stärkung unserer Demokratie. Die großen Themen der Neureuter Kommunalpolitk wie Zentrum III, Flächennutzungsplan 2030, Standort Hallenbad Neureut waren nur einige der Punkte, die die Ortsvereinsvorsitzende anschnitt. Ein wichtiges Gesprächsthema waren die "frischen Ergebnisse" der Berliner Sondierungsgespräche für eine mögliche Beteiligung der SPD an einer neuen Koalitionsregierung.
Auf alle SPD-Mitglieder kommen beim Mitgliederentscheid verantwortungsvolle Entscheidungen für unser Land zu. Letztendlich auch die Neureuter SPD-Mitglieder werden für ein Ja oder Nein stimmen, ob es Koalitionsverhandlungen geben wird. Dies ist gelebte Basisdemokratie, die Verantwortung verlangt. Auch die Ortschaftsräte müssen 2018 wichtige Entscheidungen für unser Neureut treffen. Neue Bebauungsgebiete werden Neureut wachsen lassen. Begleiten Sie uns bei den Planungsdiskussionen!
Einen kurzen Ausflug in die Entwicklungspolitik ermöglichte uns das SPD-Mitglied Gudrun Denecken. Sie informierte die Besucher über das langjährige Patenkinderprojekt/Frauenwerkstatt in Lima, Peru, das sie seit über 35 Jahren leitet.

Dank der Unterstützung der SPD-Neureut wird das

 

Unterschutzstellung des Gebietes Grüner Weg West, die „Neureuter Toskana“

Dank einer Anfrage der SPD-Gemeinderatsfraktion auf Initiative unserer Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser besteht nun größere Klarheit über die notwendigen Verfahrenssschritte, um die Toskana zu einem flächenhaften Naturdenkmal umgeben von einem Landschaftsschutzgebiet zu entwickeln und auch über den Zeitrahmen hierfür.
Der Landschaftsplan sieht bereits die Ausweisung der Sandgrube am Grünen Weg als flächenhaftes Naturdenkmal vor und soll bezüglich der umliegenden Flächen als Landschaftsschutzgebiet fortgeschrieben werden. Danach wird die Naturschutzbehörde einen konkreten Schutzgebietsentwurf eröffnen, für den eine Verfahrensdauer auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit von einem Jahr realistisch ist.
Derzeit belegen noch zwei andere Neuausweisungen als Landschaftsschutzgebiete die vordersten Plätze der Prioritätenliste der Stadt Karlsruhe als untere Naturschutzbehörde. Aber bereits auf Position drei folgt die Ausweisung der Flächen der „Neureuter Toskana“, so dass mit deren Unterschutzstellung in näherer Zukunft gerechnet werden kann.

 

SPD erneuern

Alle Mitglieder sind gefragt

Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl will sich die SPD erneuern. Bei acht Dialogveranstaltungen setzt sie auf Meinungen und Erfahrungen ihrer ­Mitglieder. Los ging es am 28. Oktober in Hamburg.

Das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik: 20,5 Prozent. Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft. Umso mehr, als die Lage alles andere als eindeutig ist. Unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD so geschlossen wie selten – und bleibt es erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September. Im Wahlkampf war die Stimmung gut: volle Marktplätze bei der Kundgebungstour, überall trafen wahlkämpfende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf freundliche, interessierte Menschen, die mehr wissen wollten über die Pläne der SPD.

Gleichzeitig gingen die Umfragen zunächst bis April auf beeindruckende Höchststände – um dann stetig wieder abzunehmen. Und drei Wochen nach der Bundestagswahl feierte Stephan Weil in Niedersachsen einen fulminanten Wahlsieg. Ein „Auf und Ab“ der politischen Stimmung. Das wirft Fragen auf – und verlangt nach Antworten!