SPD erneuern

Alle Mitglieder sind gefragt

Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl will sich die SPD erneuern. Bei acht Dialogveranstaltungen setzt sie auf Meinungen und Erfahrungen ihrer ­Mitglieder. Los ging es am 28. Oktober in Hamburg.

Das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik: 20,5 Prozent. Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft. Umso mehr, als die Lage alles andere als eindeutig ist. Unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD so geschlossen wie selten – und bleibt es erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September. Im Wahlkampf war die Stimmung gut: volle Marktplätze bei der Kundgebungstour, überall trafen wahlkämpfende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf freundliche, interessierte Menschen, die mehr wissen wollten über die Pläne der SPD.

Gleichzeitig gingen die Umfragen zunächst bis April auf beeindruckende Höchststände – um dann stetig wieder abzunehmen. Und drei Wochen nach der Bundestagswahl feierte Stephan Weil in Niedersachsen einen fulminanten Wahlsieg. Ein „Auf und Ab“ der politischen Stimmung. Das wirft Fragen auf – und verlangt nach Antworten!

 

 

 

Behindertenbeauftragte Ulrike Wernert bei der SPD Neureut

Am 19.10.17 besuchte die kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Karlsruhe Ulrike Wernert den SPD-Ortsverein Neureut bei seiner monatlichen Sitzung.

Frau Wernert berät Gremien, Einrichtungen und öffentliche Träger dabei, die Stadt für Menschen mit Behinderungen lebenswerter zu machen. Sie steht aber auch im Kontakt zu Betroffenen und deren Angehörigen, um deren Anregungen aufzunehmen oder sie zu beraten.
 
In dieser Vermittlerrolle bearbeitet sie eine Vielzahl von Themen. Viele Menschen mit Behinderungen wünschen sich zum Beispiel einen ungehinderten Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, der in Karlsruhe an vielen Haltestellen noch immer nicht gegeben ist. Ein weiteres großes Themenfeld ist das barrierefreie Wohnen. Wo neu gebaut wird, werden mittlerweile entsprechende Vorgaben berücksichtigt, Altbauten jedoch werden kaum baulich angepasst. Wenn deren Bewohner alters-, unfall- oder krankheitsbedingt eingeschränkt werden, führt dies daher leider häufig dazu, dass die Menschen ihre Wohnungen kaum mehr selbstständig verlassen können.

Auch die schwierige Situation pflegender Angehöriger, insbesondere von Eltern schwerbehinderter Kinder wurde angesprochen. Neben der alltäglichen Belastung müssen sich diese oft selbst wegen Kleinigkeiten mit Behörden und Krankenversicherungen auseinander setzen. Sind die Kinder in Heimen untergebracht, können sie in der Regel nicht in Karlsruhe bleiben, weil es zu wenig Plätze im Stadtgebiet und Umland gibt.
 
Wünschenswert wäre zudem die Einrichtung eines mobilen psychiatrischen Notdienstes wie es ihn in anderen deutschen Städten bereits gibt.
 
Gestreift wurden in dem etwa zweistündigen Gespräch auch die Themen Inklusion in Schule und Sport.

Bei etwa 24.000 schwerbehinderten Menschen in Karlsruhe bearbeitet Frau Wernert also eine beeindruckende Vielfalt an Themen, zu denen sie äußerst kompetent Auskunft gab.
 
Erreichen kann man sie unter Telefon 0721 133-5900, per Email behindertenbeauftragung@karlsruhe.de und sogar über Facebook.
 

Gratulation an unseren neuen Ortsvorsteher

Der Ortschaftsrat hatte bereits im Juli über die Nachfolge von Ortsvorsteher Jürgen Stober entschieden und sich einstimmig für den bisherigen Hauptamtsleiter Achim Weinbrecht entschieden.
Dieses Votum bestätigte der Gemeinderat vergangene Woche mit überwältigender Mehrheit von 43 Stimmen bei zwei Enthaltungen.
Wir gratulieren Achim Weinbrecht zu diesem großartigen Vertrauensbeweis, wünschen ihm alles Gute für die kommenden Jahre und freuen uns auf die zukünftige konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Behindertbeauftragte der Stadt Karlsruhe, Frau Ulrike Wernert

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

ich möchte Euch herzlich zu unserem nächsten SPD-Treffen einladen.

 

Die Behindertbeauftragte der Stadt Karlsruhe, Frau Ulrike Wernert, wird unser Gast sein und uns über ihre interessante

und äußerst wichtige Tätigkeit informieren, Fragen beantworten und Anregeungen mitnehmen.

 

Die Veranstaltung, zu der alle Genossinnen und Genossen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind,

findet statt am

 

Donnerstag, 19.10.17, 19 Uhr, Gaststätte Fortuna Kirchfeld, Abraham-Lincoln-Allee.

 

Bis dahin herzliche Grüße

 

Martin Schulz begeistert in Karlsruhe

Martin Schulz kann Wahlkampf.


Vor mehreren Tausend Besuchern hielt Kanzlerkandidat Martin Schulz auf dem Platz der Grundrechte vor dem ZKM eine mitreißende Rede. Besser hätte der Ort nicht gewählt werden können.
Engagiert, voller Feuer und Leidenschaft, betonte er, dass die Zeit für mehr Gerechtigkeit gekommen sei.

Gerechte Löhne für alle, gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, keine befristeten Beschäftigungen insbesondere für junge Menschen; kostenlose Bildung von der Kita bis zur Universität; Rentenbeiträge und Rentenniveau stabil halten, kein höheres Renteneintrittsalter; kleine und mittlere Einkommen entlastet, dafür zahlen sehr Reiche und Vermögende mehr; gleiche Krankenkassenbeiträge für alle, kein Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten; bezahlbarer Wohnraum schaffen vor allem in den Städten, schnelles Internet, um nur einige wichtige Inhalte aufzuzeigen.
Martin Schulz begeisterte die Zuhörer auch mit dem einen oder anderen humorvollen Satz und manchem gelungenen Seitenhieb auf andere Personen und Parteien.
Vor dem Auftritt von Martin Schulz konnten Bundestagskandidat Parsa Marvi aus Karlsruhe, Patrick Diebold(KA-Land), Katja Mast(Pforzheim), Saskia Esken (Calw/Freudenstadt) die Fragen der Moderatorin beantworten und Stellung zu ihren Schwerpunktthemen beziehen.
Informationen zum Karlsruher SPD-Bundestagskandidaten Parsa Marvi finden Sie auf seiner Homepage www.marvi2017.de.