Allgemein
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl will sich die SPD erneuern. Bei acht Dialogveranstaltungen setzt sie auf Meinungen und Erfahrungen ihrer Mitglieder. Los ging es am 28. Oktober in Hamburg.
Das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik: 20,5 Prozent. Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft. Umso mehr, als die Lage alles andere als eindeutig ist. Unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD so geschlossen wie selten – und bleibt es erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September. Im Wahlkampf war die Stimmung gut: volle Marktplätze bei der Kundgebungstour, überall trafen wahlkämpfende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf freundliche, interessierte Menschen, die mehr wissen wollten über die Pläne der SPD.
Gleichzeitig gingen die Umfragen zunächst bis April auf beeindruckende Höchststände – um dann stetig wieder abzunehmen. Und drei Wochen nach der Bundestagswahl feierte Stephan Weil in Niedersachsen einen fulminanten Wahlsieg. Ein „Auf und Ab“ der politischen Stimmung. Das wirft Fragen auf – und verlangt nach Antworten!
Der Ortschaftsrat hatte bereits im Juli über die Nachfolge von Ortsvorsteher Jürgen Stober entschieden und sich einstimmig für den bisherigen Hauptamtsleiter Achim Weinbrecht entschieden.
Dieses Votum bestätigte der Gemeinderat vergangene Woche mit überwältigender Mehrheit von 43 Stimmen bei zwei Enthaltungen.
Wir gratulieren Achim Weinbrecht zu diesem großartigen Vertrauensbeweis, wünschen ihm alles Gute für die kommenden Jahre und freuen uns auf die zukünftige konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich möchte Euch herzlich zu unserem nächsten SPD-Treffen einladen.
Die Behindertbeauftragte der Stadt Karlsruhe, Frau Ulrike Wernert, wird unser Gast sein und uns über ihre interessante
und äußerst wichtige Tätigkeit informieren, Fragen beantworten und Anregeungen mitnehmen.
Die Veranstaltung, zu der alle Genossinnen und Genossen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind,
findet statt am
Donnerstag, 19.10.17, 19 Uhr, Gaststätte Fortuna Kirchfeld, Abraham-Lincoln-Allee.
Bis dahin herzliche Grüße
Martin Schulz kann Wahlkampf.
Vor mehreren Tausend Besuchern hielt Kanzlerkandidat Martin Schulz auf dem Platz der Grundrechte vor dem ZKM eine mitreißende Rede. Besser hätte der Ort nicht gewählt werden können.
Engagiert, voller Feuer und Leidenschaft, betonte er, dass die Zeit für mehr Gerechtigkeit gekommen sei.
Gerechte Löhne für alle, gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, keine befristeten Beschäftigungen insbesondere für junge Menschen; kostenlose Bildung von der Kita bis zur Universität; Rentenbeiträge und Rentenniveau stabil halten, kein höheres Renteneintrittsalter; kleine und mittlere Einkommen entlastet, dafür zahlen sehr Reiche und Vermögende mehr; gleiche Krankenkassenbeiträge für alle, kein Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten; bezahlbarer Wohnraum schaffen vor allem in den Städten, schnelles Internet, um nur einige wichtige Inhalte aufzuzeigen.
Martin Schulz begeisterte die Zuhörer auch mit dem einen oder anderen humorvollen Satz und manchem gelungenen Seitenhieb auf andere Personen und Parteien.
Vor dem Auftritt von Martin Schulz konnten Bundestagskandidat Parsa Marvi aus Karlsruhe, Patrick Diebold(KA-Land), Katja Mast(Pforzheim), Saskia Esken (Calw/Freudenstadt) die Fragen der Moderatorin beantworten und Stellung zu ihren Schwerpunktthemen beziehen.
Informationen zum Karlsruher SPD-Bundestagskandidaten Parsa Marvi finden Sie auf seiner Homepage www.marvi2017.de.