Allgemein
Am 29.August führte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Yvette Melchien als neue Sozialdezernentin der Stadt Karlsruhe in ihr Amt ein. Ihr Vorgänger Martin Lenz kandidierte nicht mehr als Sozialdezernent, ihm wünschen wir alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. Yvette Melchien, die bisherige Fraktionsvorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, strahlte bei der Einführung mit der Sonne um die Wette und sagte, sie „gehe mit Freude und Tatkraft diese herausfordernde, verantwortungsvolle Position an. Es gehe im Kern um Gemeinschaftsförderung und um Armutsbekämpfung und damit auch um die Stärkung der Demokratie“. Ihr neues Aufgabengebiet umfasst die Bereiche Soziales, Jugend und Eltern, Bäder, Schulen, Sport und Migrationsfragen.
Yvette Melchien ist Gymnasiallehrerin, verheiratet, hat zwei kleine Töchter und wohnt mit ihrer Familie in der Nordweststadt. In Mühlburg aufgewachsen engagierte sie sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und setzt nun die „Ära erfolgreicher Sozialdezernenten“, so OB Mentrup, fort.
Die SPD Neureut und die Ortschaftsrätinnen Barbara Rohrhuber und Irene Moser, die unter den geladenen Gästen war, und Ortschaftsrat Harald Denecken wünschen Yvette alles Gute und Erfolg in ihrem neuen Wirkungsbereich, viel Energie und Durchhaltevermögen und vor allem eine glückliche Hand bei allen anstehenden Herausforderungen. Im Ortschaftsrat haben wir immer wieder Berührungspunkte mit dem Sozialdezernat haben und freuen uns auf die Begegnung.
Die SPD Neureut mit den Ortschaftsrätinnen Barbara Rohrhuber und Irene Moser und Ortschaftsrat Harald Denecken genossen die Kerwe bereits bei der Begrüßung und dem Fassanstich am vergangenen Freitag. Obwohl der Wettergott bedrohlich wirkende Wolken schickte, hatte er ein Einsehen und die Kerwe-Gäste aus nah und fern konnten den Abend mit den „Moonlights“ ohne Regen genießen.
Es wurde wieder ein super Angebot von den veranstaltenden Vereinen Fortuna Kirchfeld, Germania Neureut und der TG Neureut geboten. Jeden Abend gab es Live-Musik, am Sonntagnachmittag ein Programm für Kinder mit unter anderem einer großen Hüpfburg, die Fahrgeschäfte waren gut besucht, ein großes Essen- und Getränkeangebot sorgte dafür, dass alle Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten kamen.
Eines der Highlights war der Montagabend, als ein grandioses Feuerwerk den Nachthimmel erleuchtete, die Gäste belohnten es mit mehrmaligem Applaus.
Vielen Dank an die Verantwortlichen der drei ausrichtenden Vereine, wir wissen, welch eine große Herausforderung so eine Kerwe ist. Aber ohne die vielen Hundert Ehrenamtlichen wäre die Kerwe nicht durchführbar, vielen Dank an die Bereitschaft der Helferinnen und Helfer für ihr Engagement. Auch Barbara Rohrhuber und Irene Moser ließen es sich nicht nehmen, mitzuhelfen. Vielen Dank auch für die Unterstützung durch die Ortsverwaltung.
Eine sehr gelungene Kirchweih ging am Montagabend nicht nur mit dem Feuerwerk zu Ende, sondern auch mit der Band „Vorsicht Vier“, die nach dem Feuerwerk weiter Musik machten und viele der Gäste zum Weiterfeiern animierten.
Wir freuen uns bereits auf die Kerwe nächstes Jahr.
Anfrage der SPD-Ortschaftsratsfraktion zum Schwimmunterricht der Grundschulen im Hallenbad Neureut
Die Behandlung der Anfrage zum Schwimmunterricht der Grundschulen im Hallenbad Neureut passte sehr gut zum Thema Verlagerung der Cougars nach Neureut, denn diese Verlagerung darf auf keinen Fall auf Kosten eines neuen Bades für Neureut gehen. Die SPD Neureut wollte von der Verwaltung wissen, wie viele Grundschülerinnen und Grundschüler am Ende des 4. Schuljahres sicher schwimmen können, ob der Schwimmunterricht von Sportlehrerinnen/ Sportlehrern erteilt wird und wie viele Klassen dies betrifft. Des Weiteren war für uns interessant, welche Schulen der umliegenden Stadtteile das Hallenbad nutzen und wie viele Kinder zum Schwimmen kommen. Auch wie viele Jugendliche und Erwachsene der Vereine aus Neureut wie bspw. Freiwillige Feuerwehr, DLRG, Schwimmclub ihren Sport in dem Bad ausüben. Unser Hallenbad Neureut wird von insgesamt 11 Schulen genutzt. Aus Neureut die Nordschule, Südschule, Waldschule, Realschule und Gymnasium Neureut. Des Weiteren die Grundschule Knielingen, die Hebelgrundschule, Evangelische Jakobusschule, Freie Aktive Schule, Merkur-Akademie und Humboldt-Gymnasium.
Fünf von den Schulen gaben zur Antwort, dass insgesamt ca. 80 Kinder zum Grundschulschwimmen ins Hallenbad Neureut kommen. Die Vereine DLRG und SCN nutzen das Bad mit ca. 8000 Besuchern, die Freiwillige Feuerwehr zählt ca. 100 Badeintritte.
Falls Sie mehr über die Antworten der Verwaltung zu unserer Anfrage wissen möchten, können Sie gerne auf unserer Homepage www.spd-neureut.de weitere Informationen erhalten.
Anfrage: Schwimmunterricht der Grundschulen im Hallenbad Neureut
Sehr geehrter Herr Ortsvorsteher Jäger,
die SPD-Ortschaftsrtsfraktion bittet darum unten stehende Anfrage und deren Beantwortung in einer der nächsten Ortschafrsratssitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen.
Anfrage:
1. Wie viele Grundschülerinnen und Grundschulen können bis zum Ende des 4. Schuljahres erfolgreich und sicher schwimmen?
2. Wird der Schwimmunterricht von Sportlehrerinnen und Sportlehrern erteilt? Falls dies nicht der Fall sein sollte, bitte niitteilen wer den Schwimmunterricht erteilt und wie viele Klassen dies betrifft.
3. Welche Schulen der umhegenden Stadtteile benutzen das Hallenbad Neureut zum Gnuidschulschwimmen? Mit wie vielen Grundschulkindern?
4. Welche Schulen insgesamt benutzen das Hallenbad für das Schwimmen im Rahmen desSportunterrichts?
5. Wie viele Jugendliche und Erwachsene der Vereine aus Neureut wie z.B. der FreiwilligenFeuerwehr, DLRG, etc. benutzen das Bad? Wie viele sind aktive Schwimmerinnen und Schwimmer des Schwimmclubs Neureut eV.?
Irene Moser Barbara Rohrhuiber Harald Deuecken
Bericht aus der Ortschaftsratssitzung vom 5. Juni 2025
In der vergangenen Ortschaftsratssitzung wurde der Ortschaftsrat zum Thema „ Weiterführung der Planungen zur Verlagerung der Cougars von der Nordstadt nach Neureut“ gehört, im Folgenden der gekürzte Text der Stellungnahme der SPD-Ortschaftsratsfraktion. Zum Verstädnis: Die Cougars sind der 1.Baseball und Softball Club Karlsruhe Cougars e.V. mit Trainingsflächen in der Nordstadt hinter der Dualen Hochschule.
Bei einer Zustimmung zu der Verwaltungsvorlage profitieren unsere beteiligten Vereine TG Neureut, CVJM Neureut, FC Neureut und Taubenzuchtverein Heimatliebe gemeinsam mit den Cougars, die dann endlich eine neue Heimat finden würden. Die Stadt steht vor der Problematik, erst nach einer Verlagerung der Cougars deren dann frei werdendes Areal in der Nordstadt für dringend benötigten Wohnraum für über 3000 Menschen entwickeln zu können. Die Stadt hat daher ein maßgebliches Interesse an der Verlagerung und die notwendigen damit zusammenhängenden Kosten sind vor allem Entwicklungskosten für das neue Baugebiet.
Die Investitionssumme von 23 Mio. Euro nach jetzigem Stand stellt jedoch angesichts der finanziellen Situation der Stadt eine erhebliche Herausforderung dar. Die Verwaltung wird deshalb gebeten, alle Alternativ-, Einspar- und Zuschussmöglichkeiten auszuloten und diese detailliert vorzustellen, vorzugsweise vor den anstehenden Haushaltsberatungen im Herbst. Dabei sollte auch geprüft werden, ob alles Wünschenswerte auch dringend notwendig ist. Ebenso muss die angekündigte Beteiligung der Vereine an den Investitionskosten in Zahlen beziffert werden wie auch eine angestrebte mögliche Beteiligung der Cougars. Auch sollten die bisherigen Fangzäune möglichst von der Nordstadt nach Neureut verlagert werden.
Für uns stehen die neuen Möglichkeiten unserer Neureuter Vereine im Vordergrund, denn das Areal wird durch den Ringtausch neu geordnet und das bedeutet eine gute Lösung für die beteiligten Vereine. Auch bietet diese Entwicklung dann hoffentlich anderen Vereinen und die dringend benötigten Hallenkapazitäten. Generell sollte eine breitere Nutzbarkeit der sportlichen Anlagen auch von den jeweiligen Vereinen garantiert werden.
Die SPD-Ortschaftsratsfraktion stimmt der Verwaltungsvorlage unter den oben genannten Bedingungen zu, auch in der Hoffnung, dass die eingeplanten knapp 7 Mio. Euro für Unvorhergesehenes nicht benötigt werden und alle Förder- sowie Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft werden, um die jetzt im Raum stehende Investitionssumme erheblich zu reduzieren. Das letzte Wort bei der Verlagerung hat der Gemeinderat.
Die Projektwoche der Südschule fand zum Thema „Zeitreise ins Jahr 1715“ statt, in einer Zeit, in der das Wort „Smartphone“ noch nicht einmal erfunden war und die Leute ihre Nachrichten mit Brieftauben verschickten. Das abschließende Schulfest wurde zu einem großen Zeitreise-Fest für die ganze Schulgemeinschaft mit barocken Tänzen, Musik und Ausstellungen in und um die Schule Dank des Engagements des Lehrerkollegiums und der Eltern konnten die Schülerinnen und Schüler Geschichte unmittelbar und intensiv erleben und erarbeiten, ohne dass das Vergnügen zu kurz kam.
Im Rahmen der städtischen Begrünungsinitiative wurden zuletzt am Bärenweg in Neubepflanzungen am Bärenweg Neureut Neubepflanzungen durchgeführt mit dem Ziel, Attraktivität und Lebensqualität in der Umgebung zu erhöhen und die Biodiversität zu fördern. In den Staudenbeeten erfreuen bereits Hainsalbei, Zittergras, Currykraut und Storchenschnabel, die Aussaat der beiden Blumenwiesen am Rand muss sich noch entwickeln. Fraktionsvorsitzende Irene Moser, Ortschaftsrat Harald Denecken und Ortschaftsrätin Barbara Rohrhuber machten sich im Rahmen ihrer Fraktionssitzung ein Bild von dieser erfreulichen Entwicklung.