Kommunalpolitik
In diesem Jahr wird die Stadt Karlsruhe erstmals am Vorabend des internationalen Tags der Arbeit am 30. April Betriebs- und Personalräte aus Karlsruher Unternehmen zu einem großen Empfang im Bürgersaal des Rathauses einladen. Das teilte Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) jetzt der SPD-Gemeinderatsfraktion in einem Schreiben mit.
Wie jedes Jahr verteilte die SPD an Aschermittwoch kostenlos Heringsbrötchen. Da der Marktplatz wegen des U-Strab-Baus nicht zur Verfügung stand, wurde die Verteilaktion auf den Friedrichsplatz verlegt. Wie sich schnell zeigte, war auch dieser Standort gut gewählt, da die 500 Heringsbrötchen schnell ihre Abnehmer fanden.
Zuvor läutete die SPD Karlsruhe im Radlertreff Joachim-Kurzaj-Weg den Wahlkampf ein. Die mitreißenden Reden der Spitzenkandidaten Parsa Marvi und Yvette Melchien stießen auf große Zustimmung der zahlreich erschienen Genossinnen und Genossen und lassen einen spannenden Wahlkampf erwarten.
Der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte hatte am vergangenen Freitag unter dem Titel "Unser Kapital: Kommunale Daseinsvorsorge und gesellschaftliche Teilhabe" zur öffentlichen Mitgliederversammlung geladen. Als Hauptredner konnte Sozialbürgermeister Martin Lenz gewonnen werden. Zu Beginn seiner Rede hinterfragte er den Titel der Veranstaltung: Was bedeutet "Kapital" und welches ist in diesem Zusammenhang gemeint? In der Diskussion wurde deutlich, dass zwischen finanziellem Kapital, kulturellem Kapital und sozialem Kapital unterschieden werden muss.
Lenz stellte dazu fest, dass eine Stadt kein Wirtschaftsunternehmen sei. Eine Stadt habe hingegen die Aufgabe, soziale Teilhabe zu verwirklichen. Er verwies dazu unter anderem auf das von der SPD initiierte KVV-Sozialticket. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, habe die Stadt in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau von Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten investiert. So habe Karlsruhe inzwischen eine Versorgungsquote von 46 % und liege damit deutlich über den Vorgaben des Bundes. Außerdem verwies Lenz auf Erfolge bei der Sicherung bezahlbaren Wohnraums und einem "dritten Arbeitsmarkt" für Schwervermittelbare. Mit Blick auf die Kommunalisierung der Sozialpolitik verwies er darauf, dass vor Ort direkt mit den Menschen zusammengearbeitet wird: "Berlin kennt die Zahlen, wir die Namen". Abschließend folgerte der Sozialbürgermeister, dass die kommunale Daseinsvorsorge und die gesellschaftliche Teilhabe besser als "Potenzial" denn als "Kapital" zusammengefasst werden sollten.
Tolles Projekt der Nordschuleausgezeichnet
Die Nordschule Neureut wurde mit ihrem Projekt "Weiterbau der Holzterrasse" von der Wirtschaftsstiftung Südwest prämiiert und erhielt als Preis 500 Euro.
Wir gratulieren den Schülern, Herrn Immler und Frau Rektorin Hölzer zu dem gelungenen Projekt und wünschen weiterhin viel Erfolg mit dem Beoprojekt zur Berufsorientierung.
Am vergangenen Freitag stellte der SPD-Ortsverein Neureut in einer Mitgliederversammlung seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Ortschaftsrates am 25.Mai 2014 auf. Die Vorsitzende Irene Moser freute sich über den großen Zuspruch und übergab nach begrüßenden Worten die Wahlleitung an Klaus Glutsch. Wir freuen uns, Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger aus Neureut, eine attraktive Liste anbieten zu können. Nicht nur das Reißverschlussverfahren wurde angewandt, es ist auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen jungen und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten mit großer beruflicher Vielfalt und aus allen Ortsteilen gegeben..