Allgemein
Die SPD Neureut trauert um Hans Marin, der am 06.08.22 verstorben ist, und Reinhard Linder, verstorben am 20.08.22.
Hans Marin verstarb im Alter von 83 Jahren. Er war 23 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und besuchte, solange es ihm möglich war, regelmäßig die Treffen des Ortsvereins. Als Vorstandsmitglied der VdK legte er viele Jahre in dessen Namen einen Kranz beim Volkstrauertag auf dem ehemaligen Nordfriedhof nieder. In Kirchfeld, wo Hans lebte, beteiligte er sich an vielen Aktivitäten, wie in der evangelischen Kirche oder beim Siedlerbund. Hans Marin war der SPD stets verbunden und ein treuer Genosse.
Reinhard Linder verstarb zwei Tage vor seinem 90. Geburtstag, den er bedauerlicherweise nicht mehr feiern durfte.
Er war ein überzeugter Sozialdemokrat. Von 1971-1975 war er Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Neureut und wurde nach der Eingemeindung Neureuts 1975 erstmals zum Ortschaftsrat gewählt. Von 1975-2004 war er Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortschaftsrat und schied auf eigenen Wunsch Ende 2005 aus dem Ortschaftsrat aus.
In all den Jahren seiner Zugehörigkeit zur SPD hatte er verschiedene Ämter im Ortsverein inne, war von 1981-1983 Vorsitzender der SPD Neureut. 2020 erhielt er für seine 50jährige Mitgliedschaft in der SPD eine Urkunde und die goldene Ehrennadel. Mit seiner Fähigkeit zu sachbezogener Argumentation und seinem fundierten kommunalpolitischen Wissen war er in seinem langjährigen Wirken für Neureut über Partei-und Fraktionsgrenzen hinweg anerkannt, geschätzt und geachtet und war für die Neureuterinnen und Neureuter ein verlässlicher Vertreter.
Er war ein umsichtiger Politiker, der stets das Wohl Neureuts und seiner Bürgerinnen und Bürger im Blick hatte. Sein fundiertes Wissen und seine Erfahrung machten ihn zu einem gern gesehenen Gesprächspartner, er liebte die Diskussion und akzeptierte gute Gegenargumente auf dem Weg zu Lösungen für unsere Gemeinde. Die Eingemeindung Neureuts in die Stadt Karlsruhe akzeptierte er letztendlich, erkannte bald die Möglichkeiten und Chancen, die sich aus dem Verbund mit der Stadt eröffneten und widmete sich der positiven Entwicklung von seinem Neureut.
Reinhard Linder und Hans Marin werden für die SPD Neureut unvergessen bleiben. Unser Mitgefühl und Anteilnahme gelten Luitgard Linder und Inge Marin und allen Familienangehörigen.
Anlässlich der alljährlichen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereines Neureut kam unser Bundestagsabgeordneter Parsa Marvi zusammen mit seinem Kollegen Hannes Walter aus Brandenburg zu der diesjährigen Veranstaltung, um über seine bisherige Tätigkeit im Bundestag zu informieren. Aber vor dem ausführlichen Bericht aus Berlin fand zunächst die Mitgliederversammlung der Neureuter SPD statt.
Da keine Neuwahlen anstanden, konnte der formale Teil recht zügig abgehandelt werden. Die Berichte der Vorsitzenden Irene Moser und des Kassierers Michael Pahl fanden die Zustimmung der anwesenden Mitglieder, so dass die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes einstimmig beschlossen wurden. Auch wurden mehrere Genossen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Jürgen Scheible (40 Jahre), Alexander Schulten (50 Jahre), Kurt Kleinhans (50 Jahre) und Hans Baumann (60 Jahre). Die nichtanwesenden Genossen werden in einem nächsten Treffen geehrt.
Nachdem der formale Teil der Jahreshauptversammlung beendet war, haben Parsa Marvi und Hannes Walter über ihre bisherige Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete berichtet. Dass aber die sitzungsfreie Zeit für die Abgeordneten nicht gleich Urlaub bedeutet, kann man aus den Aktivitäten von Parsa Marvi entnehmen (siehe auch N.N. vom 21.07.2022). Vor seinem Besuch bei der Neureuter SPD hat er zusammen mit Hannes Walter die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und das Bildungszentrum der Handwerkskammer Karlsruhe besucht.
Die Abgeordnetentätigkeit hat sich nach dem 24. Februar 2022 völlig gedreht. Auf einmal standen neue und unerwartete Probleme auf der Agenda. Diese haben zunächst so manches Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag ausgebremst. Aber es konnten auch schon einige Vorhaben wie z. B. der Mindestlohn realisiert werden. Und natürlich müssen die vielen noch ungelösten Probleme bei der Energieversorgung, dem Umweltschutz, der Digitalisierung etc. angegangen werden und dürfen nicht aus dem Blick verloren werden.
Im Anschluss an die Ausführungen der beiden Abgeordneten hatten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit zu Wortbeiträgen und zur Diskussion. Diese Gelegenheit nutzten zahlreiche Mitglieder und hierbei entwickelten sich offene und lebhafte Diskussionen über weitere Problemfelder wie Pflege, Lieferkettengesetz, Umweltpolitik. Insgesamt war es eine für alle Beteiligten interessante Veranstaltung.
Hans-Peter Lahres
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu einem
“Bericht aus Berlin” mit SPD-Bundestagsabgeordnetem Parsa Marvi eingeladen.
Wann: Mittwoch, 20. Juli 2022, 19:30 Uhr
Wo: Gaststätte Fortuna Kirchfeld, Abraham-Lincoln-Allee.
Parsa Marvi wird in einem kurzen Bericht Einblick in seine Arbeit im Bundestag geben, so dass im Anschluss genügend Zeit
für Fragen, Diskussionen und weitere Informationen ist.
Wie bereits berichtet, soll und ist das Adolf-Ehrmann-Bad seit Juni für den öffentlichen Badbesuch aus Personalmangel für fast vier Monate geschlossen.
Die SPD-Fraktion hat einen Antrag gestellt, in dem die Verwaltung beauftragt wird, mit den Bäderbetrieben ein Konzept für die zeitweise Öffnung des Hallenbades für die Öffentlichkeit in den Sommermonaten mit Hilfe von angemessen bezahltem und geeignetem Aushilfspersonal zu prüfen und zeitnah zu realisieren. Für die angemessene Vergütung der Aushilfskräfte sind Möglichkeiten zu prüfen, um die von den Bäderbetrieben an Aushilfskräfte gezahlte Vergütung eventuell aufzustocken, beispielsweise durch Stiftungsmittel.
Wir begrüßen sehr, dass die Hallenbadfreunde ihren Unmut über die Schließung in einer Resolution zum Ausdruck bringen, die bei der Jahreshauptversammlung beschlossen wurde.
Die SPD Neureut mit den Ortschaftsrätinnen und -rat Barbara Rohrhuber, Harald Denecken und Irene Moser gratulieren Herrn Ortsvorsteher Achim Weinbrecht herzlich zu seinem “unrunden” 65. Geburtstag und wünschen ihm viel Glück und noch mehr Gesundheit, viel Erfolg und Zuversicht bei seinen vielfältigen, anspruchsvollen Aufgaben, Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit, auch wenn diese Tugenden manchmal sehr strapaziert werden.
Alles Gute und vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.