Allgemein
Zu 40 Jahren Freundschaft zwischen der Jugendfeuerwehr Neureut und der Jugendfeuerwehr ausVlaardingen in Holland gratulieren wir allen engagierten Jugendlichen und Verantwortlichen sehr herzlich.
Dieses Jubiläum musste natürlich beim diesjährigen Treffen gebührend gefeiert werden und es war beeindruckend zu sehen wie viel Wertschätzung durch den Besuch von vielen Aktiven der Wehren aus Neureut und Vlaardingen, aber auch aus Politik und Vereinen, diesem Jubiläum entgegengebracht wurde.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Austausches der Jugendwehren aus Neureut und Vlaardingen beigetragen haben und wir wünschen dieser Freundschaft noch ein langes Bestehen.
In einem Scoping-Termin, den die planende Behörde durchführt, werden die Untersuchungsräume und der Untersuchungsumfang für ein Projekt besprochen und festgelegt. Da die Nordumgehung von Knielingen im Bereich der Welschneureuter Straße die B36 treffen soll, galt es schon im Vorfeld Neureuter Interessen zu formulieren. Und das sind neben den naturschutzrechtlichen und verkehrlichen Untersuchungen auch die Prüfungen der Auswirkungen zusätzlicher Verkehrsströme auf Neureut.
In die Verhandlungen konnte über den BUND, der als Träger öffentlicher Belange gehört wird, eingebracht werden, dass z.B. der Untersuchungsraum nicht nur an die Sichtbarkeit der Straßen angepasst wird, sondern an den Bereich, der durch Motoren- und Fahrzeuglärm beeinträchtigt wird. Und das sind bei den geplanten bis zu 3-stöckigen Brückenbauwerken wesentlich größere Flächen.
Auch wurde der Vorbehalt, dass eine einfache Weiterführung des Verkehrs Richtung Karlsruhe durch die Welschneureuter Straße entstehen könnte, eingebracht. Das gilt es verkehrsplanerisch zu verhindern. Und dazu gibt es auch den Neureuter Vorschlag der Verkehrsverknüpfung.
Zudem wird eine separate Untersuchung gefordert, die die Auswirkungen auf die Verkehrsströme, die durch Fahren nach Navigations-Instrumenten hervorgerufen werden, darstellt. So ist es die Sorge, dass durch eine nur unwesentlich verkürzte Fahrzeit über die neue Trasse bei Karlsruhe, zusätzlicher Schwerverkehr hierher geleitet wird und z.B. damit die Rheinbrücke bei Germersheim entlastet wird. Und zusätzlichen Verkehr wollen wir in Karlsruhe gerade nicht.
Unsere Neureuter Sorgen wurden von Hartmut Weinrebe vom BUND im Termin vertreten und wie in den BNN zu lesen war, auch von der Behörde gehört und protokolliert. Die Neureuter SPD wird weiter die Planung intensiv verfolgen und über den Fortgang berichten.
Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser, Ortschaftsrätin Barbara Rohrhuber und Ortschaftsrat Harald Denecken waren begeistert von der Jahreskunstausstellung aller Klassenstufen des Gymnasiums, die im oberen Bereich der Pausenhalle das Schulzentrum bereicherte. Vor allem ein Bild über die Wiesen des künftigen Neubaugebietes Zentrum III in Richtung Badnerlandhalle und ein großformatiges Frauenporträt hinterließen einen starken Eindruck.
Oberstudiendirektor Herr Hedinger nahm sich in der letzten Schulwoche Zeit und führte uns mit Begeisterung durch die Kunstausstellung und anschließend zur neuen Mensa, die wir zuletzt bei der Feier zur Emas Öko-Revalidierung Mitte Juni 2018 gesehen hatten. Die Fortschritte im Außenbereich und an der Wand Richtung Aula lassen darauf hoffen, dass die Mensa zu Schuljahresbeginn im September 2018 fertiggestellt sein wird. Mit gemeinsamer Anstrengung von verschiedenen Seiten - auch politisch im Ortschafts- und Gemeinderat- konnte die Mensa dank der Ganztagesschulkonzepte beider Schulleiter und der Lösung im Bestand früher als der ursprünglich gewünschte Neubau realisiert werden. Hierfür hatten unsere Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser und Stadt- und Ortschaftsrat Detlef Hofman immerhin Platz 4 in der Prioritätenliste für Schulneubauten erkämpft, jedoch mit Aussicht auf Realisierung erst ab 2019.
Die Unterhaltungskosten der Mensa im Bestand werden deutlich niedriger sein als der Unterhalt eines separaten Neubaus. Damit entspricht die jetzige Lösung dem Anspruch einer mehrfach zertifizierten Ökoschule.
Wir wünschen allen Lehrern und Schülern spannende und erholsame Ferien.

Irene Moser
Die SPD-Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser sowie die Fraktionsvorsitzende im Ortschaftsrat Barbara Rohrhuber und Ortschaftsrat Harald Denecken besuchten kurz vor den Sommerferien das Schulzentrum Neureut.
Sie bedankten sich bei den Schulleitungen und den Pädagoginnen und Pädagogen für die wertvolle Arbeit, die diese im vergangenen Jahr geleistet haben und wünschten erholsame Ferien.
Bei der Realschule bedankten sie sich für einen beispielhaften Spendenlauf für ihr Projekt "Freundschaftsbrücke Nicaragua".
Ortschaftsrat und ehemaliger Erster Bürgermeister Harald Denecken versprach als stellvertretender Vorsitzender der "Partnerschaftsbörse Eine Welt" sich für die Aufstockung der bei tropischer Hitze erlaufenen Spendensumme der fleißigen, sportlichen Realschüler einzusetzen. Und besonders die Menschen in Nicaragua benötigen sehr viel Solidarität, da das Land zur Zeit von schweren politischen Unruhen mit vielen Toten heimgesucht wird.
Rektor Bögl betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Gymnasium wie etwa die Kooperation bei Besuchen von Zehntklässlern beider Schulen in China und bei den Gegenbesuchen aus China. Die chinesischen Schüler waren gerade abgereist.
Außerdem zeigte der Blick ins Lehrerzimmer der Realschule, dass in dem Raum mit 90 qm nicht jeder der 45 Lehrerinnen und Lehrer einen eigenen Arbeitsplatz hat. In den kommenden Jahren sind deshalb größere Baumaßnahmen für die Erweiterung der Lehrerzimmer und den Umbau des Verwaltungsbereiches beider Schulen notwendig. Aktuell wird in Gesprächen mit der HGW der Raumbedarf ermittelt.

Impressionen des Schulbesuchs
In der nächsten Ausgabe der Neureuter Nachrichten berichten wir über das Gespräch mit dem Leiter des Gymnasiums, Herrn Hedinger, und die neue Mensa.
Irene Moser
Um diese unglaublichen Zustände sofort abzustellen, schlägt die SPD-Fraktion in ihrem Antrag eine jährlich aktualisierte, also „dynamische Prioritätenliste“ vor, die zum Ziel hat durch flexiblere Entscheidungen das Problem des Toilettennotstands an Karlsruher Schulen schnellstmöglich zu lösen.
„Übergangsweise muss dann gegebenenfalls auch eine zumutbare Containerlösung angeboten werden“, so die Fraktion.
pressemitteilung - Karlsruhe, 13.06.2018