Mehr Substitutionspraxen

SPD Südstadt fordert:

Mehr Substitutionspraxen in Baden-Württemberg einrichten

 

Trotz konstantem Bedarf nimmt die Zahl der Substitutionspraxen in Baden Württemberg stetig ab. Nach Schließung der Praxen in Bruchsal steigt die Zahl der Patienten in Karlsruhe. Durch Gefährdung einer weiteren Praxis in Karlsruhe wächst der Druck auf die verblieben Praxen, so in der Werderstrasse. Die Patienten kommen von Freudenstadt bis Bruchsal. Das Umfeld – hier der Werderplatz - wird zum Treffpunkt für die Menschen mit Suchtproblemen.

Nur durch eine ortsnähere Versorgung, so der Vorsitzende der SPD Südstadt Michael Zeh, kann die Zahl der Patienten in einem Stadtteil wie der Südstadt abnehmen. Daher fordert die SPD Südstadt den Sozialminister des Landes Baden Württemberg, Herrn Lucha, gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung auf, hier Lösungen zu finden.

 

 

Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der SPD-Ortsverein Neureut und die Ortschaftsratsfraktion mit den Ortschaftsrätinnen und -räten Barbara Rohrhuber, Irene Moser, Jürgen Marin und Harald Denecken wünschen Ihnen frohe Weihnachten, Zeit zum Innehalten und Genießen und ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2017.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Genossinnen und Genossen für Ihre Treue, bei allen Unterstützern, den Ortschaftsratsfraktionen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ortsverwaltung, allen voran Herrn Ortsvorsteher Jürgen Stober, für die gute Zusammenarbeit.
Vieles wurde auf den Weg gebracht, sei es die Diskussion um einen Neubau und zukünftigen Standort des Adolf-Ehrmann-Bades, die Erschließung des Gewerbegebietes Kirchfeld-Nord, das räumliche Leitbild und der Flächennutzungsplan 2030, Gehwegparken, etc.
Exemplarisch möchten wir unsere große Freude zum Ausdruck bringen, dass die Mensa am Schulzentrum Neureut im Bestand auf den Weg gebracht ist. Für 2,08 Millionen Euro werden die unzumutbaren Zustände am Schulzentrum beendet und wir freuen uns mit den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern über die neue attraktive Mensa.
Bedanken möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen im Ortschaftsrat und besonders im Gemeinderat, die sich für die schnelle Verwirklichung der Mensa miteingesetzt haben, so dass diese im neuen Schuljahr 2017/18 in Betrieb gehen kann.
Vielen Dank auch den Eltern der Arbeitsgruppe Mensaverpflegung für  deren Einsatz, Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit.
Wir freuen uns auch im nächsten Jahr über viele interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger an unserer Arbeit und heißen Sie schon heute herzlich willkommen zu unseren Treffen.
 
Irene Moser
 

Glückwünsche an Gerhard Birkner

Kurz vor Weihnachten feierte Gerhard Birkner seinen 80. Geburtstag und die Vorsitzende Irene Moser überbrachte die Glückwünsche der SPD Neureut und eine Geburtstagstorte aus der Ausbildungskonditorei der Hardtstiftung. Gerhard Birkner trat 1968 in die SPD ein und vertrat von 1980-1994 die SPD im Ortschaftsrat Neureut. Dem Ortsverein war und ist Gerhard Birkner stets ein wertvoller Ratgeber und wir hoffen, dass er unsere Arbeit weiterhin aktiv unterstützen wird.
Wir wünschen Gerhard für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Zeit für sich, seine Familie und alles, was ihn umtreibt.
 

Ein ganz normaler Tag bei der dritten Vesperkirche

Kaum öffnen sich die Türen der Johannis-Paulus-Kirche am Karlsruher Werderplatz, kommen in kleinen Gruppen Erwachsene in den umgebauten Kirchenraum. Mit Gehhilfen, langsam und oft erst mal vorsichtig, wird sich umgeschaut: Bekannte Gesichter entdeckt? Dann zu diesen hin. Ein älterer Gast geleitet vorsichtig eine Hochbetagte an einen der Stühle. Rasch sind Stühle und Tische sehr gut von Jüngeren und Älteren besucht, von Nachbarn der Südstadt, aber auch Menschen wie der schmächtige Vater mit zierlicher kleiner Tochter. Im Laufe des Tages wächst die Gästezahl auf über 200, viele bleiben während der kommenden Stunden. Kein Wunder, herrschen vor der Tür doch eisige Minusgrade. 

 

Im Raum haben rund 50 ehrenamtliche HelferInnen ein warmes Plätzchen vorbereitet und bieten kostenlose warme Getränke, Gebäck, Kuchen, Saft und mehr an. Gespräche und Stimmengewirr zwischen den Gästen, aber auch mit den aufmerksamen Engagierten, erfüllen den Raum. Etliche kennen sich mittlerweile; andere suchen ein offenes Ohr für ihre nicht einfache Lebenssituation. In der entspannten Atmosphäre sitzen nur wenige alleine, lesen ausliegende Zeitungen oder nehmen das Kunstprojekt wahr.

 

Als sich die Mittagsessenszeit ankündigt, reiht sich rasch eine lange Schlange Wartender auf. Gegen 1 Euro, der von jedem zu zahlen ist, gibt es eine üppige warme Mahlzeit, auch in vegetarischer Variante, samt Nachtisch sowie ein Vesperpaket aus geschmierten Broten und Obst. Das warme Essen kocht die Ev. Stadtmission Karlsruhe; die zahllosen Vesperpakete schmieren unermüdlich Ehrenamtliche. Zutaten, Saft, Obst, Kaffee, Kuchen und mehr stammen aus sehr vielen Spenden. Privatleute, Betriebe und große Firmen tragen so auch mit zum Gelingen dieses besonderen Projekts bei. Junge Gymnasiasten aus Remchingen und Rastatt wirken im Rahmen ihres zweiwöchigen Sozialprojekt im Helferteam mit.

 

Pfarrerin Lara Pflaumenbaum, umtriebige Hausherrin, ist pausenlos Ansprechpartnerin für Gäste und HelferInnen. Ein Rezept kann nicht in der Apotheke eingelöst werden; das ersehnte Eintreffen eines Mediziners und der Sozialberatung seitens der Diakonie sind zu verkünden. Nachmittags erfreuen „Flohwalzer“ und Beatles-Lieder auf einem Klavier die Anwesenden. Dann treffen Konfirmanden aus der Weststadt mit ihren Pfarrerinnen ein: Anhand vorbereiteter Fragen wenden sie sich an Gäste und HelferInnen und gestalten die Abschlussandacht unter dem Thema „Miteinander leben!“ zu Ende dieses Vesperkirchentages mit.

 

Ulrike Lucas

 

Jahresrückblick 2015 und Vorschau 2016

Die SPD-Neureut wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes und glückliches neues Jahr. Das neue Jahr ist immer ein gern gewähltes Datum, um gute Vorsätze zu fassen: Mehr Bewegung, weniger und gesünder essen und das Rauchen aufgeben stehen jährlich ganz oben auf der Liste. Und natürlich auch Bekanntschaften zu pflegen und sich vielleicht ein wenig für seine Vorstellungen und Ideale zu engagieren? Dazu ein bisschen zur Motivation beitragen können unser Jahresrückblick auf 2015 und auch die Vorausschau auf 2016.
Was ist 2015 passiert: Die Themen, die 2015 als besonders wichtig wahrgenommen wurden, sind neben der Währungskrise um Griechenland und dem Flüchtlingszustrom nach Europa, der Absturz des Germanwings Flugzeugs und die Terrorattacken in Paris. Die Ukraine-Krise und das Erdbeben in Nepal sind ebenfalls sehr stark im Bewusstsein.

Alle diese Ereignisse haben uns bestürzt und doch auch gleichzeitig eine ungeahnte Welle der Hilfe hervorgebracht und viele Freiwillige haben sich engagiert, nach ihren Kräften zur Linderung der Not beizutragen.
Dagegen sind unsere Neureuter Ereignisse eher positiv belegt: Auftakt bildete wie in jedem Jahr unser Neujahrshock und der Neujahrempfang der Kreis SPD mit Bildungsminister Andreas Stoch in der Badnerlandhalle. Mit der Veranstaltung mit Niklas Horstmann zu „Ganztägige Bildung und Betreuung“ wollten wir dazu beitragen, das neue System vorzustellen und zu diskutieren.

Die Osteraktion mit Osterhasenverteilung auf dem Neureuter Wochenmarkt ist schon liebgewordene Tradition. Das gilt auch für das Elfmeterturnier des Fortuna Kirchfeld, an dem wir mit großer Begeisterung teilgenommen haben. Ein Höhepunkt im Jahr 2015 war das Hallenbadfest (Adolf-Ehrmann-Bad) mit Eisverkauf und Glücksrad zu Gunsten des Freundeskreis Hallenbad e.V.:

Ute Fischer, Sabine Meinzer, Peter Vollmer, Irene Moser, Barbara Rohrhuber

 

Auch haben wir zum 300. Stadtgeburtstag beigetragen: Eingeweiht wurde der Klangpfad, es gab ein "Diner en Blanc" und Singen auf dem Neureuter Platz.