Wiesenspaziergang durch die Neureuter Feldflur

Wiesenspaziergang durch die Neureuter Feldflur

Auf Einladung von Bürgermeisterin Bettina Lisbach führte Thomas Breunig, Leiter des Instituts für Botanik und Landschaftskunde kenntnisreich und anschaulich durch die Neureuter Feldflur einschließlich des flächenhaften Nauturdenkmals der Neureuter Toskana. Sie liegt westlich des Grünen Weges, ein parkähnliches Kleinod versteckt hinter den Gehölzen östlich der Alten Bahnlinie. Die Vegetation auf den Mager- und Sandrasen erfordert genaues Hinsehen. Aktuell schimmern die Wiesen der Toskana von den Blüten des kleinen Sauerampfers rot. Zarte, unscheinbar blühende, Hitze und Trockenheit resistente Pflanzen wie der Frühlingsschmielenhafer oder das kahle Ferkelkraut stehen als gefährdete Arten auf der Roten Liste und kommen hier teilweise üppig vor. Der ehemals intensiv gepflegte Obstgarten mitten im Gebiet entwickelt sich inzwischen selbständig weiter und durch den noch vorhandenen Stickstoff breitet sich hier der Ginster besonders stark aus. Mit einem passenden Konzept will das Gartenbauamt gegensteuern, um den Magerrasen wieder zu fördern, nicht heimische Arten zurückzudrängen und so das Gebiet auch als Ausgleichsfläche für die Baumaßnahmen im Zentrum III zur Verfügung zu stellen. Auf den Sandrasen mit freien Sandflächen im Bereich der Hunde- und der Drachenwiese verändert sich die Vegetation. Noch vor einigen Wochen tauchte der gewöhnliche Reiherschnabel die Wiesen in Pink und wird ergänzt unter anderem vom Mäusefederschwanzschwingl, vom Kleinen Filzkraut, vom Ackerehrenpreis, vom Frühen Schmielenhafer, vom Kleinen Sauerampfer, vom Kahlen Ferkelkraut und vom Sandwegerich.

 

Für diesen lehrreichen und unterhaltsamen Ausflug in die besondere Botanik der Neureuter Feldflur bedanken wir uns herzlich bei den Verantwortlichen.

 

Sicherer Schulweg für die Nordschülerinnen und Nordschüler

Sicherer Schulweg für die Nordschülerinnen und Nordschüler

 

Mit Besuchen in Elternabenden, der Einladung zu einem Vororttermin, mit Vorschlägen an die Straßenverkehrsbehörde, die Ortsverwaltung Neureut und den Ortschaftsrat sowie zuletzt der Organisation einer Besprechung mit den Verantwortlichen und durch Aktionen mit den Schüler*innen in der Schule bemühen sich die Initiator*innen von „Sicherer Schulweg“ zusammen mit der Schulleitung um die Sicherheit der Schulkinder in den verkehrsberuhigten Bereichen in Kirchhof-und Kirchfeld-straße im Bereich der Nordschule. Dieses Engagement unterstützen wir und hoffen, dass möglichst alle Kinder ihren Schulweg zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad zurücklegen. Dadurch können die unübersichtlichen Situationen für die Kinder mit dem KFZ-Verkehr duch Eltertaxis rund um die Nordschule vermieden werden. Bei den unterschiedlichen Interessen von Anwohnern, Autoverkehr, ruhendem Verkehr und Winterdienst sollte die Sicherheit der Kinder Vorrang haben. Es gilt auch hier das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme nach der Straßenverkehrsordnung. Vielleicht können einige der diskutierten Maßnahmen in Zukunft zu einer Verbesserung der unübersichtlichen Situation vor allem im Bereich Kirchhofstraße/Ecke Friedhofstraße sorgen. Den Kindern wünschen wir viel Freude daran, den Schulweg zu Fuß zu erleben.

 

Einladung zur Zuhör-Tour der SPD-Gemeinderatsfraktion

Einladung zur Zuhör-Tour der SPD-Gemeinderatsfraktion

Am Samstag, 1. April, ab 11 Uhr, ist die SPD-Gemeinderatsfraktion vor Ort auf dem Neureuter Platz beim verlängerten Bärenweg und um 13 Uhr im Foyer der Badnerlandhalle. Wir freuen uns über viele Anregungen, Kritik, Wünsche und Gespräche. Auf vorbereiteten Postkarten können Sie uns alles aufschreiben, denn es ist uns wichtig, dass wir wissen, was Sie umtreibt und bewegt.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch, wir freuen uns auf Sie! 

 

Neujahrs-Hock der SPD Neureut

Am 14. Januar 2023 war es nach drei Jahren endlich wieder soweit: Unser beliebter Neujahrs-Hock fand im Brunhilde-Baur-Haus statt. Die Pandemie hatte uns die letzten Jahre ausgebremst, aber dieses Jahr wagten wir eine Einladung. Und zahlreiche Gäste kamen und ließen es sich bei Kaffee und Kuchen sichtlich schmecken. Die Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser begrüßte die Gäste und gab einen kurzen Rückblick des vergangenen Jahres.

Die Begegnung und Kommunikation sollte im Vordergrund stehen und der Musiker Mike Cann begleitete uns an dem Nachmittag.

Wir freuen uns schon auf den Neujahrs-Hock 2024, dann hoffentlich ohne die Pandemie und den Ukrainekrieg im Kopf zu haben.

 

Neujahresempfang der SPD Karlsruhe

Parsa Marvi, SPD-Kreisvorsitzender und Mitglied des Bundestages lud nach drei Jahren wieder zum Neujahrsempfang ein, an dem aus Neureut außer der Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser auch Fraktionsvorsitzende Barbara Rohrhuber, Ortschaftsrat und erster Bürgermeister a.D. Harald Denecken sowie stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Hans-Peter Lahres teilnahmen.

Dr. Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion berichtete zu dem Thema „Unser außenpolitischer Kompass in bewegten Zeiten“. Die Zeitenwende nach dem russischen Angriff auf die Ukraine erfordere eine jahrzehntelange Korrektur der deutschen Außenpolitik, die auf Handel durch Wandel gesetzt und den Machtwillen Putins unterschätzt habe. Die Ausrüstungsmodernisierung der Bundeswehr und Lieferungen von Waffen in ein Kriegsgebiet seien zwingende Schlussfolgerungen aus dieser Situation ebenso wie ein größerer Beitrag Deutschlands in der Nato. Unter Brandt habe der Bundeswehretat 3% des Bruttoinlandproduktes betragen und Brandts Ostpolitik sei auch aus einer Position militärischer Stärke heraus zu verstehen. In diese Richtung müsse nach Nils Schmid der Regler verschoben werden. Zusätzlich setze sich Olaf Scholz intensiv für den Dialog mit Russland ein, da die Vision einer gesamteuropäischen Friedensordnung einschließlich Russlands bestehen bleibe, auch wenn dies unter der aktuellen russischen Führung schwer zu realisieren sein werde. Die Erwartungshaltung der Ukraine vor allem gegenüber Deutschland erkläre sich aus der historischen Verantwortung für die deutschen Kriegsverbrechen in der Ukraine, aus der deutschen Hilfe für die Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion, aber vor allem auch aus der starken Machtposition Deutschlands in der EU. Abgestimmte Waffenlieferungen für die Ukraine in notwendigem Ausmaß dürften die Nato nicht zur Kriegspartei machen. Deutsche Außenpolitik müsse eingebettet in europäischer Außenpolitik privilegierte Partnerschaften mit Staaten ausbauen, die dieselben Werte vor allem des Völkerrechts teilen. Mit anderen, auch autoritären Staaten sind themenbezogene Partnerschaften etwa zur Pandemiebekämpfung und zum Klimaschutz möglich im Interesse einer multipolaren Ordnung mit stärkerer wirtschaftlicher Diversifizierung und Rückgewinnung der Versorgungsmacht Deutschlands und Europas.