Möglicher Standort für Skateranlage wird untersucht

Schon mehrfach wurde der Wunsch nach einer Skateranlage nicht nur von Jugendlichen in Neureut geäußert.

Ins Auge genommene Standorte der Verwaltung wurden verworfen, weil Anwohnereinsprüche zu befürchten gewesen wären. Jetzt wurde im Zuge des Wegfalls der Skateranlage im NCO-Club in der Nordstadt, die der Bebauung des C-Areal weichen musste, die Brücke zwischen Neureut und der Heide im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen des Gemeinderats von der SPD-Fraktion ins Spiel gebracht.

Im Volksmund heißt die Brücke “ die So-da-Brücke”, die einfach nur ohne Nutzen so an der Welschneureuter Straße da steht und an keine Straße angebunden ist. Vor Jahren wurde sie für eine inzwischen verworfene Nordtangentenplanung gebaut und unter der Brücke könnte eine Skateranlage entstehen. Der Standort ist weit von einer Wohnbebauung entfernt, so dass möglicher Lärm eine untergeordnete Rolle spielt. Die älteren Kinder und  Jugendlichen aus der Nordstadt hätten einen Ersatz für ihre bisherige Skateranlage, die auf kurzen Wegen gut erreichbar wäre und die  jungen Menschenaus Neureut hätten eine super Möglichkeit zu skaten. Das zuständige Gartenbauamt sagte zu, die Brücke in die weitergehende Prüfung mit aufzunehmen, deren Ergebnis Ende des Jahres zu erwarten ist. 

So könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Jugendliche aus Neureut und der Nordstadt hätten einen gut erreichbaren Skaterplatz. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das Gartenbauamt ein positives Ergebnis mitteilen kann und die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden können.

 

 

Informationsveranstaltung zur Querspange zur B 36

Die zweite Rheinbrücke und die Querspange zur Anbindung an die B 36 sind vom Bundestag im Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlicher Bedarf gesetzlich festgelegt. Wegen der anzuwendenden Vorschriften für Bundesfernstraßen mit über 15.000 KFZ täglich ist ein vierspuriger Ausbau vorgesehen, wenigstens ohne Standstreifen. Die Straßenneubauprojekte des Bundes werden Natur zerstören und mehrere Hunderttausend Tonnen CO 2 jährlich zusätzlich produzieren, was mit der vom Land vorgegebenen Verkehrsreduktion von 20% bis 2030, aber auch mit den verbindlichen Klimazielen des Bundes für den Sektor Verkehr nicht vereinbar ist. Laut Koalitionsvertrag sollen die Straßenneubauprojekte auch im Hinblick auf die Einhaltung der Klimaziele nochmals überprüft werden. Um eventuelle Änderungen bezüglich der Querspange zu erreichen ist unmittelbarer Adressat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Nach den Voruntersuchungen, insbesondere der Umweltverträglichkeitsprüfung zu den Varianten der Querspange sind nun zwei Varianten in der engeren Wahl, nämlich die Variante 3d mit einem größeren Schlenker nach Norden und die in S-Form erst nach Norden, dann nach Süden geschwungene Variante 1b.

Hierzu kann man online über ein Mentimeter die persönlich bevorzugte Variante wählen, kann aber nicht gegen die Querspange abstimmen.

 

Beide Varianten enden südlich der Ausfahrt Neureut Süd. Ohne Maßnahmen bringt das zusätzlichen Durchgangsverkehr in der Welschneureuter Straße und in der Folge auch im Klammweg. Das Regierungspräsidium, das die Planung im Auftrag des Bundes durchführt, zeigt aber inzwischen Bereitschaft, Lösungen zur Entlastung der Ausfahrt Süd und der betroffenen Neureuter Straßen zu suchen, etwa durch Sperrung für den Durchgangsverkehr.

 

Hermann-Meinzer Park

Unser schöner neuer Park wird nicht nur als Durchgang von der Straßenbahn zur Ortsmitte genutzt, sondern auch dank seiner hohen Aufenthaltsqualität als Treffpunkt und Möglichkeit zur Erholung. Für den anfallenden Müll gibt es drei Behälter zu nutzen entsprechend dem Motto in den Münchner Isarauen:“Was man liebt, das schützt man“.

 

Trassenausbau der Bahn zwischen Mannheim, Karlsruhe und Rastatt

Dieses europäische Großprojekt zwischen Rotterdam und Genua erfordert zwei weitere Bahngleise zwischen Mannheim, Karlsruhe und Rastatt, vor allem für den Güterfernverkehr. Bei der Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Karlsruhe-Stadt informierte Dr. Rempp (Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine e.V., AKB) ausführlich über den bisherigen Planungsstand zu der Neu- und Ausbaustrecke. Für die Verbindung zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhof und dem Güterbahnhof Karlsruhe fehlt bisher jegliche Planung. Im September 2022 sind noch 20 Linienvarianten in der Prüfung, davon eine linksrheinische, drei rheinquerende und 16 rechtsrheinische.

 

Für Neureut von Bedeutung wäre eine Trasse westlich der B36, für die die Bahn wegen der hohen Raumwiderstände mit einer Tunnellösung plant, die nördlich von Neureut beginnen und südlich von Oberreut enden soll. Interessant ist, dass Lärmschutz bereits vor der Tunneleinfahrt durch die wegen des Gefälles notwendigen zwei bis drei km langen Rampen erreicht wird. Ob diese westliche Tunnelvariante bei Neureut realisiert wird, ist angesichts des Zeitdrucks für dieses Projekt und wegen der enormen Kosten unsicher.

 

Möglicher Standort für Skateranlage wird untersucht

Schon mehrfach wurde der Wunsch nach einer Skateranlage nicht nur von Jugendlichen in Neureut geäußert.

Ins Auge genommene Standorte der Verwaltung wurden verworfen, weil Anwohnereinsprüche zu befürchten gewesen wären. Jetzt wurde im Zuge des Wegfalls der Skateranlage im NCO-Club in der Nordstadt, die der Bebauung des C-Areal weichen musste, die Brücke zwischen Neureut und der Heide im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen des Gemeinderats von der SPD-Fraktion ins Spiel gebracht.

 

Im Volksmund heißt die Brücke “ die So-da-Brücke”, die einfach nur ohne Nutzen so an der Welschneureuter Straße da steht und an keine Straße angebunden ist. Vor Jahren wurde sie für eine inzwischen verworfene Nordtangentenplanung gebaut und unter der Brücke könnte eine Skateranlage entstehen. Der Standort ist weit von einer Wohnbebauung entfernt, so dass möglicher Lärm eine untergeordnete Rolle spielt. Die älteren Kinder und Jugendlichen aus der Nordstadt hätten einen Ersatz für ihre bisherige Skateranlage, die auf kurzen Wegen gut erreichbar wäre und die  jungen Menschenaus Neureut hätten eine super Möglichkeit zu skaten. Das zuständige Gartenbauamt sagte zu, die Brücke in die weitergehende Prüfung mit aufzunehmen, deren Ergebnis Ende des Jahres zu erwarten ist.

So könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Jugendliche aus Neureut und der Nordstadt hätten einen gut erreichbaren Skaterplatz. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das Gartenbauamt ein positives Ergebnis mitteilen kann und die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden können.