Trauer um Dieter Herbold

Die SPD Neureut trauert um Dieter Herbold, den ehemaligen Kommandanten der freiwilligen Feuerwehr Neureut. Er hat sich nicht nur viele Jahrzehnte in verschiedenen führenden Funktionen innerhalb der Neureuter Feuerwehr sehr verdient gemacht, sondern sich auch stadtweit für eine gute Ausbildung der freiwilligen Feuerwehrleute eingesetzt. Neureuter Kinder aus vielen Altersstufen haben von seiner Brandschutzerziehung profitiert und er war immer ein freundlicher, kompetenter und unprätentiöser Gesprächspartner. Die Schulgemeinschaft der Nordschule hat ihn als Hausmeister sehr geschätzt. Die SPD Neureut wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Keine Verhinderung der Bebauung von Zentrum III durch SPD

Die Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser weist die Vorwürfe der CDU, die SPD verhindere eine zügige Bebauung von Zentrum III, weit von sich, wie dies in den Neureuter Nachrichten von letzter Woche unter der Rubrik der CDU zu lesen war.

Ein Antrag der Linken im Gemeinderat, den die SPD-Gemeinderatsfraktion mitunterzeichnete, zielte darauf ab, dass auch im Außenbereich der Stadt, wozu Neureut zählt, eine Sozialwohnungsquote möglich sei. Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup erläuterte in der Sitzung, dass die vielen einzelnen Eigentümer der Grundstücke die Situation nicht erleichtern und die Angelegenheit im Planungsausschuss des Gemeinderats zu gegebener Zeit behandelt wird. Dort soll auch der zu erarbeitende Bebauungsplan und ein Zeitplan für das Baugebiet vorgestellt werden. Auch die SPD erklärte sich mit dem Vorgehen einverstanden. Über den Antrag wurde nicht abgestimmt, somit kann schon gar nicht unterstellt werden, die SPD verhindere die zügige Bebauung.

Das Protokoll des Tagesordnungspunktes kann unter Gemeinderat vom 15.11.22, TOP 14, nachgelesen werden.

Im Sinne von Neureut wünschen wir uns eine wahrheitsgetreue Berichterstattung.

 

Anbindung 2. Rheinbrücke zur B 36

“Die Stadt Karlsruhe arbeitet in Bezug auf die Planung der Querspange von der 2. Rheinbrücke zur B 36 eng mit dem Regierungspräsidium zusammen”, darüber informierte Baudezernent Daniel Fluhrer im Planungsausschuss des Gemeinderats Mitte November. Bei der Bürgerinformation der Stadt und dem Regierungspräsidium im Oktober in der Badnerlandhalle wurde dies bereits zugesagt.

Die Anbindung ist vierstreifig geplant, d.h. in jede Richtung zwei Fahrspuren, so die Vorgaben des Bundes, der für die Planung zuständig ist. Die SPD Neureut war und ist für eine zweistreifige Anbindung, in jede Richtung eine Fahrspur. Dort wo Straßen sind, werden diese auch genutzt, deshalb lehnen wir je zwei Fahrspuren in eine Richtung ab um einer Verkehrsüberlastung in Neureut vorzubeugen. Von einem Stau auf der Straße gehen wir nicht aus, da die Navigationsgeräte rechtzeitig warnen, eine andere Verbindung zu nutzen. Das ist möglich auf der bestehenden Rheinbrücke, denn diese ist bekannterweise nur knapp zwei Kilometer entfernt. In der Verwaltungsvorlage wird deutlich, dass die Verkehrsuntersuchung von einer Erhöhung des Durchgangsverkehrs um 2000 Kfz/Tag ausgeht und nicht von “einem Plus von bis zu 15.000 Fahrzeugen pro Tag”, wie die CDU dies vor einigen Wochen in den Neureuter Nachrichten dargestellt hat. 2000 zusätzliche Fahrzeuge sind belastend genug, aber Angst sollte nicht geschürt werden. Wie oben geschrieben möchte die SPD Neureut eine Fahrspur in jede Richtung. Unser Oberbürgermeister Herr Dr. Frank Mentrup bevorzugt dies ebenso, um Neureut vor einer Flut von Autos zu schützen. 

Wir sollten alle in Neureut gemeinsam für eine verträgliche Verkehrslösung für alle betroffenen Stadtteile eintreten, wie wir dies bereits im Ortschaftsrat getan haben.

Wie Bürgermeister Fluhrer betonte, gibt es keine Denkverbote bei der Planung, es gelte, den Durchgangsverkehr durch Neureut zu verhindern. Er verspricht, dass das Stadtplanungsamt das Thema proaktiv angehen werde und betont, dass verkehrsplanerische Kniffe noch nicht in die bisherige Planung eingeflossen sind.

Die kommenden Planungen werden wir genau in Augenschein nehmen, der zusätzliche Verkehr darf nicht nach Neureut hineingeleitet, sondern muss um Neureut herum geleitet werden.

 

Freude über Planung der Bildungsakademie des Handwerks in Kirchfeld Nord

Mit großer Freude haben wir die Aussage des Präsidenten der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, zur Kenntnis genommen, er sei zuversichtlich, "dass der Komplex an der Johann-Georg-Schlosser-Straße in Kirchfeld Nord bis in 6 Jahren bezugsfertig sein wird !“

Wir sind der Meinung, dass diese Entscheidung  der Handwerkskammer, ca. 28.000 Quadratmeter im Stadtteil Neureut Kirchfeld für ca. 7 Millionen für die zukünftige Bildungsakademie zu erwerben, ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Handwerks in unserer Region ist! Schon bei einem Besuch der Bildungsakademie vor einigen Jahren in der Hertzstraße konnten wir uns davon überzeugen, dass eine Vergrößerung dringend geboten ist.

 

Die SPD freut sich sehr, daß diese Einrichtung in Neureut gebaut wird!

 

Möglicher Standort für Skateranlage wird untersucht

Schon mehrfach wurde der Wunsch nach einer Skateranlage nicht nur von Jugendlichen in Neureut geäußert.

Ins Auge genommene Standorte der Verwaltung wurden verworfen, weil Anwohnereinsprüche zu befürchten gewesen wären. Jetzt wurde im Zuge des Wegfalls der Skateranlage im NCO-Club in der Nordstadt, die der Bebauung des C-Areal weichen musste, die Brücke zwischen Neureut und der Heide im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen des Gemeinderats von der SPD-Fraktion ins Spiel gebracht.

Im Volksmund heißt die Brücke “ die So-da-Brücke”, die einfach nur ohne Nutzen so an der Welschneureuter Straße da steht und an keine Straße angebunden ist. Vor Jahren wurde sie für eine inzwischen verworfene Nordtangentenplanung gebaut und unter der Brücke könnte eine Skateranlage entstehen. Der Standort ist weit von einer Wohnbebauung entfernt, so dass möglicher Lärm eine untergeordnete Rolle spielt. Die älteren Kinder und  Jugendlichen aus der Nordstadt hätten einen Ersatz für ihre bisherige Skateranlage, die auf kurzen Wegen gut erreichbar wäre und die  jungen Menschenaus Neureut hätten eine super Möglichkeit zu skaten. Das zuständige Gartenbauamt sagte zu, die Brücke in die weitergehende Prüfung mit aufzunehmen, deren Ergebnis Ende des Jahres zu erwarten ist. 

So könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Jugendliche aus Neureut und der Nordstadt hätten einen gut erreichbaren Skaterplatz. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das Gartenbauamt ein positives Ergebnis mitteilen kann und die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden können.